Homberger kassieren die erste Niederlage

VfB Homberg –
HSG Mülheim 24:26 (12:12)

VfB: Reich (8), Wiedemann (7/2), ter Haar (3), Gernand, Wink, Kox, Upietz, Schwartz, Niehoff.

Noch am Freitag war Rüdiger Winter, Trainer des Handball-Verbandsligisten VfB Homberg, voll des Lobes für seine Mannschaft – vor allem für die stets bereitstehenden Ersatzspieler. Doch bei der bitteren 24:26 (12:12)-Niederlage gegen die HSG Mülheim zeigte sich erstmals in dieser Saison die Abhängigkeit von diesen Alternativen. Tim Leigraf musste bereits vor dem Spiel krankheitsbedingt passen und Kevin Wiedemann konnte nach einer bereits in der zehnten Minute erlittenen Verletzung am Handgelenk nur noch sporadisch ins Spielgeschehen eingreifen, sodass Tobias Reich nicht positionsgetreu ersetzt werden konnte.

„In der ersten Hälfte haben wir noch zeitweise geführt, obwohl wir viel zu ineffektiv und passiv agiert haben. Im zweiten Durchgang mussten wir dann schnell einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher laufen, obwohl mehrfach die Chance zum Ausgleich da war“, sah Rüdiger Winter das bisher schlechteste Saisonspiel seiner Mannschaft. Bei der ersten Niederlage der Spielzeit präsentierte sich Mülheim mit starkem Torwart als schwerer Gegner, während die Homberger eine ungewohnt hohe Fehlerquote im Angriff produzierten. Wirklich böse konnte der Trainer seiner Mannschaft allerdings nicht sein: „Es werden mit Sicherheit noch einige Niederlagen bis zum Saisonende folgen. So ist der Sport.“