Homberg testet Simon Kouam Kengne

Simon Kouam Kengne könnte bald wieder das VfB-Trikot tragen.
Simon Kouam Kengne könnte bald wieder das VfB-Trikot tragen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Ehemaliger VfB-Spieler könnte bei Verpflichtung sofort für den Oberligisten auflaufen. Im Test in Schonnebeck gab’s eine 0:1-Niederlage.

Duisburg..  Die oberen Duisburger Fußball-Anmateurteams biegen in den Testspielen allmählich auf die Zielgerade ein.

Union Nettetal – MSV Duisburg II 0:4 (0:3): Nach einer „Hammereinheit“, wie Manfred Wölpper das Training am Freitag beschrieb, reichten die Kräfte der Zebras dennoch für eine klare Angelegenheit beim klassentieferen Landesligisten. Mit zwei perfekt in den Knick gezirkelten Freistößen von Profi Deniz Aycicek (21., 44.) sowie einem Distanzschuss vom zunehmend torgefährlichen Außenverteidiger Steffen Böhm (40.) sorgte der MSV schon zur Pause für klare Verhältnisse. Den Schlusspunkt setzte Gökan Lekesiz, der Union-Keeper Pierre Schmitz umkurvte und aus spitzem Winkel einschob. „Wir waren kaum gefordert, Marcel Lenz hat fast nichts aufs Tor bekommen“, so Wölpper, „nach der Pause hätten wir etwas mehr nach vorne machen können, aber insgesamt war das schon in Ordnung.“ In der Startformation bot der Coach den eigentlichen Außenspieler Arne Kleinpaß in der Innenverteidigung auf. „Arne hat die Position in der A-Jugend gespielt. Ich habe es ausprobiert, falls mal Not am Mann ist. Und er hat es so gespielt, wie ich es erwartet hatte“, lobte Wölpper seine „Allzweckwaffe“. In den letzten fünf Minuten kam noch der lange verletzte Nils Pagojus für den leicht angeschlagenen Böhm zum Einsatz. „Etwas Zeit wird Nils aber noch brauchen“, weiß Manfred Wölpper noch nicht, ob er mit dem Defensivmann schon zum Rückrundenauftakt am 22. Februar rechnen kann.

SV Schonnebeck – VfB Homberg 1:0 (1:0): Schlechtes Ergebnis, aber durchaus ansprechende Sequenzen: Trainer Günter Abel war nach dem 0:1 gegen den spielstarken Landesligisten nicht sauer. „Wir hatten zwei Ziele in dieser Begegnung, wollten hinten sicher stehen und über einstudierte Spielzüge zu Chancen kommen. Sebastian Schweers, Almir Sogolj und Thomas Schlieter sind allesamt knapp gescheitert“, so Abel, der mit Simon Kouam Kengne einen ehemaligen Spieler auf der Sechser-Position testete. Kengne hatte seinen Vertrag beim VfB Speldorf im alten Jahr aufgelöst. Abel: „Simon wäre bei einer Verpflichtung sofort für uns spielberechtigt.“ Kurios: Das entscheidende Tor fiel nach einer völlig missglückten VfB-Abseitsfalle, die in gegnerischer Hälfte aufgebaut wurde – und nicht funktionieren konnte. Abel: „Auf Nachfrage, wer denn diese Idee hatte, gab es leider keine Antwort.“

Blau-Weiß Mintard – Duisburger SV 1900 1:3 (0:0): Der sichere Sieg beim Siebten der Bezirksliga-Gruppe 5 sorgte bei DSV-Trainer Ralf Kessen für gute Laune. „Das war ein guter Gegner auf einem schönen Platz“, freute sich der Coach. „Schon in der ersten Halbzeit haben wir das gut gelöst.“ Nach der Pause wechselte Kessen sechs Stammspieler ein, sodass der Sieg dann locker herausgespielt wurde. Adrian Tober und danach zweimal Dejan Lazovic sorgten für den Erfolg. „Wir stellen derzeit das System um, wollen vorne mehr pressen, kommen dafür hinten auch schonmal in 1:1-Situationen“, erklärt der Trainer. Aktuell fehlen beim DSV die angeschlagenen Justin Bock und Mo Sadiklar. Kessen: „Die Jungs haben nun eine Woche frei. Wir trainieren bereits seit dem 6. Januar und erst am 8. März geht es los. Da müssen wir einfach mal eine Pause machen.“