Homberg erwischte schwarzen Tag

Die acht Tore von Tobias Reich langten nicht für einen Punktgewinn.
Die acht Tore von Tobias Reich langten nicht für einen Punktgewinn.
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Was wir bereits wissen
Verbandsliga-Spitzenreiter VfB kassierte mit dem 20:21 beim TV Oppum die zweite Saisonniederlage. Trainer Winter war enttäuscht.

Duisburg..  Zum ersten Mal war Rüdiger Winter, Trainer des Handball-Verbandsligisten VfB Homberg, sauer und enttäuscht. Beim TV Oppum kassierten die Gäste am Samstagabend mit 21:20 (13:10) ihre zweite Saisonniederlage. „Das war vollkommen unnötig. Wir haben leichtfertig unsere Siegchance vertan“, war das Resultat nach Ansicht des Trainers verdient – allerdings nicht, weil der Gegner so stark war, sondern weil die Homberger einen rabenschwarzen Tag erwischten.

Zwar reisten beim VfB – abgesehen von Jens Niehoff – überraschenderweise doch alle Spieler mit nach Krefeld, aber gerade einige Leistungsträger sind weiterhin angeschlagen. „Außerdem rächt es sich inzwischen, dass wir zwar starke Einzelspieler haben, die Mannschaft sich aber noch im Zusammenwachsprozess befindet – darauf haben sich natürlich auch die Gegner inzwischen eingestellt“, weiß Rüdiger Winter, dass jetzt noch viele schwere Spiele auf sein Team zukommen werden. Besonders unglücklich ist der Coach über die fehlende Einstellung im Angriff, wo viel zu viele Fehler produziert werden, die im Umkehrschluss den jeweiligen Gegner zu leichten Gegentoren, häufig nach Kontern, einladen.

Das zeigte sich auch in Krefeld: Die Homberger fanden nur schwer in die Partie, lagen schnell mit 10:5 und 11:6 zurück. Knapp zwei Minuten vor dem Schlusspfiff stand es dann aber etwas überraschend 20:20 und der VfB hatte in Überzahl den Ball. Doch der wurde erneut unnötig vertändelt, Oppum kam zum Führungstreffer. Statt noch einmal den Ausgleich zu erzielen, leisteten sich die Gäste dann ein ärgerliches Stürmerfoul, sodass die Niederlage besiegelt war.

VfB: Reich (8/3), Wiedemann, Wink (je 4), ter Haar, Upietz, Leigraf, Gernand.