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Hitzeschlacht ohne Belohnung

19.08.2012 | 23:00 Uhr
Hitzeschlacht ohne Belohnung
Den Ball im Blick: Ramazan Ünal (rechts) spielte diesmal unter Bestform.Foto: Tanja Pickartz

Duisburg.   Kopfballtor nach Standardsituation beschert den Wuppertaler Gästen den 1:0-Sieg. 07-Coach Thomas Geist ärgert sich über nicht gegebenen Elfmeter nach klarem Foul an Daniel Brosowski.

Hamborn 07 –
Wuppertaler SV Borussia II 0:1 (0:1)

Hamborn: Blättermann – Rozman, Zander, Hastedt, Kilic – Ünal (58. Basaran), Neul, Barisic, Ferreira (67. Brosowski), Stellmach (76. Vukovic) – Opitz.
Tor: 0:1 Leikauf (18.).

Peter Radojewski war ehrlich. „Wenn die Schiedsrichterin da auf den Elfmeterpunkt gezeigt hätte, hätte ich nicht groß meckern können“, meinte der Trainer des Wuppertaler SV Borussia II nach der Oberliga-Partie bei Hamborn 07 und bezog sich auf eine Szene in der 86. Minute, als Daniel Brosowski im Strafraum von Gästekeeper Bastian Sube von den Beinen geholt wurde. Isabelle Herrmann aus Mönchengladbach ließ ihre Pfeife aber ungenutzt – und am Ende standen die Löwen bei der 0:1 (0:1)-Heimniederlage mit leeren Händen da.

Hauptplatz war nicht bespielbar

Der Wunsch, den 07-„Vize“ Hans Herr vor dem Spiel geäußert hatte, ging also nicht in Erfüllung: „Optimal wäre es, wenn wir einen Punkt holen und keiner umkippt – weder ein Spieler noch ein Zuschauer.“ Zumindest letzteres konnte nachher konstatiert werden, was bei tropischen Temperaturen keine Selbstverständlichkeit war, zumal auf dem Kunstrasenplatz gespielt werden musste, wo ohne Tribüne für die Besucher wenig Möglichkeit zum Schutz vor der Sonne bestand. Der Grund: Auf dem Hauptplatz war bei der Abnahme durch den Verband angemahnt worden, dass sich die Tore nur auf 2,34 Meter statt der vorgeschriebenen 2,44 Meter Höhe befanden. Erst zum nächsten Heimspiel kann dort wieder gekickt werden.

Eine Halbzeit lang schien es, als sollte die Hitze vor allem Hamborns Spieler derart lähmen, dass kaum eine Hoffnung auf die ersten Heimpunkte bestand. Wuppertal nutzte die einzige echte Chance durch ein Kopfballtor von Davide Leikauf nach einer Ecke zur Führung und tat danach praktisch nichts mehr für die Offensive.

Wie schon in den ersten drei Saisonpartien wachten die Löwen erst nach dem Wechsel richtig auf und zeigten jenes Engagement, das ihnen am Ende einen verdienten Punkt hätte einbringen können – wenn denn der Ball nur einmal reingegangen wäre. Daniel Brosowski, aufgrund von Rückenbeschwerden nicht in der Startelf, wirbelte nach seiner Einwechslung die WSV-Abwehr durcheinander, doch erst scheiterte er aus der Drehung an Buse, der ihn dann – eben ungestraft – umsäbelte, ehe er in der 90. Minute frei vor dem leeren Tor stand, den Ball aber nicht richtig traf und vorbei schoss.

Thomas Kristaniak



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