Hildebrand, Weyand, Roß und die RESG
18.11.2011 | 21:59 Uhr 2011-11-18T21:59:00+0100
Duisburg.Die Katze ist aus dem Sack: Am Freitagabend kürte der Stadtsportbund im Rahmen der Sportschau im Theater am Marientor die Sportler des Jahres.
Bei den Sportlern schaffte Judoka Aaron Hildebrand im zweiten Anlauf den Sprung auf den Thron. Der Mann vom PSV Duisburg ist Nachfolger von Kanute Jannik Innerkofler, der diesmal Fünfter wurde. Zweiter wurde Mirko Szymanowicz vom OSC Rheinhausen vor BMX-Fahrer Marius Lenders.
Sportlerin des Jahres wurde Eishockey-Nationalspielerin Sarah Weyand, die sich knapp vor Titelverteidigerin Lena Müller (Duisburger Ruderverein) durchsetzte. Fußball-Weltmeisterin Kozue Ando vom FCR 2001 Duisburg erreichte Platz drei.
Beim Kampf um den Titel der Mannschaft des Jahres lieferten sich in der Online-Abstimmung die Rollhockey-A-Jugend-Mannschaft der RESG Walsum und die Bundesliga-Wasserballerinnen der Freien Schwimmer ein heißes Duell. Am Ende behielten die Jungs von der RESG knapp die Oberhand. Dritter wurden die Volleyballer des Rumelner TV. Die ASCD-Wasserballer, die vor einem Jahr siegten, belegten diesmal den sechsten Rang.
Bei den Trainern war Titelverteidiger Achim Schürmann, der am Dienstag als Trainer des OSC Rheinhausen zurückgetreten ist, gar nicht nominiert. Für seinen Nachfolger muss das zwangsläufig kein schlechtes Omen sein. Michael Roß, Aufstiegstrainer beim Fußball-Landesligisten Viktoria Buchholz, gewann die Wahl vor seinem Kollegen Heiko Heinlein, Trainer des Niederrheinligisten Hamborn 07. Freddy Gies, Volleyball-Trainer des Rumelner TV, wurde Dritter.
Das Abstimmungsergebnis setzt sich zu 50 Prozent aus einer Online-Abstimmung und zu 50 Prozent aus der Abstimmung einer Expertenjury zusammen.
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