Hibbeln schnürt Doppelpack
12.02.2012 | 22:07 Uhr 2012-02-12T22:07:00+0100
Duisburg. 3:1-Sieg des NRW-Ligisten im Testspiel gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter. Der VfB Homberg trennt sich von Rot-Weiß Oberhausen II 1:1. Niederrheinligist Hamborn 07 verliert mit 3:4 gegen den VfL Tönisberg.
Duisburgs Fußball-NRW-Ligisten beendeten am Wochenende ihre Testspielphase vor dem Liga-Rückrundenstart in einer Woche
MSV Duisburg II – SV Hönnepel-Niedermörmter 3:1 (2:1): Der Gast aus der Niederrheinliga erwischte den besseren Start. Schon nach zwei Minuten brachte der ehemalige Homberger Dejan Lazovic Hö-Nie in Führung. Doch wieder nur zwei Minuten später glich Tobias Portmann per Strafstoß aus. Die Zebras hatten das Spiel zunehmend im Griff und kamen durch einen Doppelpack von Stürmer Mike Hibbeln (38., 61) zum verdienten Sieg. „Es ist erfreulich, dass Mike nach seiner langen Verletzungspause erstmals 90 Minuten durchspielen konnte“, so Djuradj Vasic, „er hat gezeigt, dass man ihn in die Mannschaft integrieren kann.“ Weniger erfreut war der MSV-Coach über die Verletzung von Daniel Somuah, der in der 51. Minute vom Feld musste. Der MSV hatte schon durchgewechselt und brachte die Partie in Unterzahl zu Ende. Insgesamt konnte Vasic „unter den schwierigen Bedingungen bei Eiseskälte fußballerisch kaum Schlüsse aus der Vorbereitung ziehen. Wir konnten ein paar Verhaltensmuster einstudieren und alle haben sich sehr bemüht.“
VfB Homberg – Rot-Weiß Oberhausen II 1:1 (0:1): Günter Abel ist „unter dem Strich zufrieden mit der Vorbereitung“, die der VfB mit einem 1:1 gegen den mit Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkten Spitzenreiter der Niederrheinliga abschloss. Nach einer Flanke von Dominik Milaszewski glich Niklas Stegmann per Kopf den Rückstand aus der 43. Minute aus (65). „Unser Problem bleibt allerdings die Chancenverwertung“, hofft der Coach auf Besserung zum Rückrundenauftakt am Freitag gegen Tabellenführer Viktoria Köln. Fraglich ist dabei nicht nur der Einsatz von El Houcine Bougjdi, der seit langem an einer Schambeinentzündung laboriert. Auch Verteidiger Simon Edu meldete sich gestern krank. „Mit Bougjdi kommen wir keinen Schritt weiter“, so Abel, „so fehlt uns einer, der die gegnerische Abwehr aufmischt.“ Dafür konnte Neuzugang Martin Hauffe auf sich aufmerksam machen, der in der zweiten Halbzeit sein Debüt im Tor gab: „Er hat einmal stark gehalten, war sehr präsent und hat viel gesprochen“, lobte Abel.
Hamborn 07 – VfL Tönisberg 3:4 (2:2): „Es sah so aus, als seien wir auf dem unvermeidlichen Tiefpunkt der Vorbereitung angekommen“, konstatierte Löwen-Trainer Heiko Heinlein nach der Niederlage gegen das Team seines Vorgängers Siggi Sonntag. Vor allem nach dem Wechsel schwanden bei den Gastgebern die Kräfte. So klappte es auch nicht mehr, zum vierten Mal den Ausgleich zu erzielen. Das hatten zuvor Daniel Brosowski (2) und Sascha Wiesner jeweils geschafft.
FSV Duisburg – SV Uedesheim 1:1 (0:1): Ilyas Basol mag nicht mehr. „Es macht einfach keinen Spaß, bei diesem Wetter zu spielen“, stellte der Trainer des Landesligisten fest. Gegen den Spitzenreiter der Parallelgruppe sah er immerhin einige positive Aspekte – vor allem, dass die Abwehr mit Neuzugang Mehmet Özer jetzt deutlich sicherer steht. Den Ausgleich erzielte nach der Pause Bilal Kayaoglu.
TuRa 88 Duisburg – Viktoria Buchholz 0:5 (0:1): Einen guten Test absolvierte Landesligist Viktoria beim Neudorfer Bezirksliga-Nachbarn. „Wir haben bereits in der ersten Halbzeit Ball und Gegner laufen lassen, allerdings fehlte noch einige Male der letzte Pass“, so Trainer Michael Roß. Dennoch brachte Mario Neunzig die Gäste in der 14. Minute in Führung. Nach der Pause brachte Roß Jörg Gralla und Thorsten Bender. „Das hat unsere Taktik kurzzeitig durcheinander gewirbelt“, so der Coach. Dennoch lohnte es sich: Neuzugang Bender traf in der Schlussviertelstunde gleich viermal. Derzeit tingeln die Buchholzer von Platz zu Platz, da die eigene Anlage kaum bespielbar ist. „Wir durften schon beim HSV Hilal mittrainieren“, ist Roß dankbar. Außerdem wurde die Sportschule für eine Einheit angemietet. „Ansonsten laufen wir viel. Wo es Dienstag hingeht, müssen wir mal sehen.“
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