Heinlein hängt eine Saison dran

Verlängert: Heiko Heinlein bleibt ein weiteres Jahr beim FSV.
Verlängert: Heiko Heinlein bleibt ein weiteres Jahr beim FSV.
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Was wir bereits wissen
Landesligist FSV Duisburg verlängert mit seinem Trainer. Der sagte nach kurzem Überlegen zu: „Wäre fatal, dieses Projekt schon zu beenden.“

Duisburg.. Das Gespräch mit Yasin Feyizoglu, dem Sportlichen Leiter des FSV Duisburg, dauerte laut Heiko Heinlein 30 Sekunden. „Und davon brauchte ich zwei Sekunden, um ,Ja’ zu sagen“, berichtet der Trainer des Fußball-Landesligisten. Das Ja-Wort bezieht sich auf die kommende Saison, in der das Team von der Warbruckstraße weiterhin unter der Leitung des 38-Jährigen stehen soll.

Der frühere Coach von Hamborn 07 und des DSV 1900 ist seit dem Sommer für die Obermarxloher verantwortlich, die im Moment den zweiten Platz der Gruppe 2 belegen – drei Punkte hinter Spitzenreiter SV Schonnebeck und damit nach wie vor mit Aussicht auf den Aufstieg. Von der Ligenzugehörigkeit ist die Verlängerung freilich unabhängig. „Wir haben gesehen, dass der eingeschlagene Weg für beide Seiten der richtige ist“, so Heinlein, der seine bisherige FSV-Zeit realistisch analysiert: „Natürlich habe ich anfangs auch Schwierigkeiten erlebt, aber insgesamt haben wir hier ein Umfeld, das total fußballbegeistert ist und mir als Trainer das Arbeiten angenehm macht. Es wäre fatal, dieses Projekt jetzt schon zu beenden.“

Die restlichen 28 Sekunden des Gesprächs bezogen sich auf einen Wunsch des Trainers: Er sähe es gern, wenn sein Stab erweitert würde. „Es kann immer mal wieder vorkommen, dass ich beruflich unterwegs bin und dann gar nicht oder nur verspätet zum Training komme“, so Heinlein. Daher soll nun noch ein erfahrener Assistent verpflichtet werden. „Wir haben ein, zwei Kandidaten im Auge“, so Yasin Feyizoglu.

Erfreut nahm zweifellos auch die sportliche Leitung zur Kenntnis, dass nach den zuletzt eher mauen Ergebnissen der Vorbereitungsspiele der Härtetest gegen den SV Straelen aus der Parallelgruppe mit einem 2:1 (1:0)-Sieg endete. Dabei bot Heiko Heinlein weitgehend jene Mannschaft auf, die in zwei Wochen wieder um Punkte kämpfen soll, und war von dieser Formation überzeugt: „Wir haben endlich mal wieder ordentlich als Team gestanden.“ Die Führung durch Aleksandar Jovic (40.) glichen die Gäste per Foulelfmeter (50.) aus, ehe der eingewechselte Osman Ardic das Siegtor erzielte (85.).