HaDe Schmitz neuer Trainer bei den OSC Wölfen

Zuletzt war HaDe Schmitz bei den Wölfen A-Jugend-Trainer. Nun steigt der 67-Jährige ins Trainerteam des Oberligisten OSC Wölfe Rheinhausen ein.
Zuletzt war HaDe Schmitz bei den Wölfen A-Jugend-Trainer. Nun steigt der 67-Jährige ins Trainerteam des Oberligisten OSC Wölfe Rheinhausen ein.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Der 67-Jährige bildet zusammen mit Thomas Molsner das Gespann beim Oberligisten. Für ihn ist es eine Herzensangelegenheit.

Duisburg..  HaDe Schmitz hat die Handball-Welt gesehen. Wenn nicht er, wer dann? Mit 67 Jahren entdeckt er nun aber doch noch Neuland – auf bekanntem Terrain. Die OSC Wölfe Rheinhausen verpflichteten den früheren Bundesliga-Coach als weiteren Trainer, der neben Thomas Molsner den Drittliga-Absteiger in der Oberliga wieder flottmachen soll.

Die Oberliga ist für Schmitz Neuland – aber als A-Jugend-Trainer der Wölfe in der abgelaufenen Saison weiß Schmitz, wie die jungen Spieler in Rheinhausen ticken. Und auch auf die wird es beim Neuaufbau ankommen. Für Schmitz ist das neue Engagement eine Herzensangelegenheit. „Der OSC ist mein Heimatverein, dem es zurzeit nicht gut geht. Wir sind an einer Schwelle, an der sich entscheidet, ob es weiter nach unten oder wieder aufwärts geht“, erklärt er seine Motivation.

Schmitz hat beim OSC Höhen und Tiefen erlebt. Bundesliga. 2. Bundesliga, Abstürze, Pleiten. Er weiß, wie die Herzen der Fans pochen. Und er kennt die Sehnsüchte der Anhänger. Die wollen, dass es schnellstmöglich wieder nach oben geht.

„Seriös und qualifiziert“

Doch der ehemalige Lehrer will nichts versprechen, was niemand halten kann. Die OSC Wölfe haben eine neue Mannschaft. Spieler, die in der letzten Saison im zweiten Glied standen, müssen nun mehr Verantwortung übernehmen. Schmitz will dies mit Thomas Molsner „seriös und qualifiziert“ in Angriff nehmen. Ein Saisonziel will Schmitz, der seine letzte Profistation vor drei Jahren beim Bundesligisten Bergischer HC hatte, nicht ausgeben: „Wir müssen in der Vorbereitung erst einmal sehen, was sich machen lässt. Und dann machen, was sich sehen lässt.“

Szymanowicz sagt ab

Am Montag nahmen die OSC Wölfe die Vorbereitung auf, die in den Sommerferien aufgrund der geschlossenen Sporthalle an der Krefelder Straße für drei Wochen unterbrochen wird. Der Kader ist noch nicht komplett, die OSC Wölfe suchen noch Verstärkungen für den Kreis und für den Rückraum. Die Rückkehr von Mirko Szymanowicz hat sich derweil zerschlagen. „Er hat uns abgesagt. Er habe noch andere interessante Angebote“, so Sportchef Klaus Stephan. Auch Michael Heimansfeld – Schmitz: „Den würde ich gerne bei uns sehen“ – steht nicht mehr zur Debatte. Er wird mit dem Drittligisten HSG Krefeld in Verbindung gebracht.