Geschwächter ASCD gegen Esslingen

Wenn am heutigen Samstag (16 Uhr) der SSV Esslingen im Schwimmstadion vorstellig wird, ist es bereits das letzte Heimspiel der DWL-Hauptrunde für die Wasserballer des ASC Duisburg. Danach muss das Team von Trainer Arno Troost, der planmäßig unter der Woche das Amt des Interims-Bundestrainers niederlegte, noch vier Mal auswärts ran.

Ganz glücklich ist der Umstand, dass es nach einer kurzen Spielpause ausschließlich in fremden Gewässern um die Punkte geht, natürlich nicht. Doch mit dem Doppelspielwochende in Berlin, einem kurzen Trip auf die andere Rheinseite zu Bayer Uerdingen und dem Rückspiel bei Waspo Hannover können die Amateure noch ganz gut leben. Viel ärgerlicher sind da aktuell schon die Ausfälle Jan Obschernikat, Petru Ianc und Pol Goma. Obschernikat brummt eine Sperre (Rolle gegen die White Sharks) ab und Ianc plagen Rückenprobleme. Pol Goma brach sich in einem Trainingsspiel am Donnerstag die Nase und ist daher zum Zuschauen verdammt. „Das sind natürlich wichtige Spiele. An die Aufgabe gegen eine sehr gute Esslinger Mannschaft müssen wir nicht nur deshalb sehr seriös angehen“, fordert Troost volle Konzentration.

In der zweiten Liga strebt der DSV 98 an, das Bild in der Tabelle nach zwei Spielausfällen wieder etwas zu begradigen. Mit dem Ziel, das Bundesliga-Aufstiegsturnier erreichen zu wollen, sollte sich das Team beim Schlusslicht SV Lünen 08 (So., 18.45 Uhr) auch im ungewohnt kleinen Becken tunlichst keinen Ausrutscher erlauben. „Ich erwarte von meiner Mannschaft eine überzeugende Leistung“, so Debski.

Der SV Rheinhausen bekommt es mit dem Vorletzten SV Krefeld 72 II zu tun. Gespielt wird morgen (17.30 Uhr) im Badezentrum Bockum in Krefeld. Das Perspektivteam des ASCD ist erst wieder am 3. März gefordert. Dann steht das Derby gegen Rheinhausen auf dem Plan.