Gelebte Solidarität in Rheinhausen

Die Handballszene rückt heute Abend (20 Uhr, Krefelder Straße) ganz eng zusammen. Mitte Dezember brach Oliver Gregorius, der Torwart des Handball-Bezirksligisten VfL Rheinhausen II, im Spiel seiner Mannschaft beim ETuS Wedau zusammen. Vier Tage später erlag der 43-Jährige den Folgen des schweren Herzinfarktes, den er auf dem Spielfeld erlitten hatte.

Zugunsten seiner Familie bestreiten der VfL Rheinhausen und die SG OSC Löwen heute ein Benefizspiel. „Es ist eine Gelegenheit zu zeigen, dass vereinsübergreifende Solidarität gelebter Alltag ist“, sagt SG-Chef Klaus Schuppert, der fest daran glaubt, dass viele Handballer den Weg in die Halle finden, um ihre Unterstützung zu zeigen. So haben sich unter anderem neben den Verbandsliga-Frauen des VfL Rheinhausen auch die Oberliga-Handballerinnen des ETuS Wedau angekündigt.

Die beiden beteiligten Mannschaften werden sich ein interessantes Duell liefern. „Wir wollen ein vernünftiges Spiel zeigen und uns achtbar aus der Affäre ziehen. Für die jungen Spieler ist es eine Riesenchance gegen einen Drittligisten zu spielen. Das Ergebnis ist da natürlich nicht so wichtig“, sagt VfL-Urgestein Sven Petersen. Und auch Klaus Schuppert verspricht: „Die Besucher werden ein ernstzunehmendes Handballspiel sehen.“