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Gegen WSV nachlegen

05.10.2012 | 19:40 Uhr
Gegen WSV nachlegen
Nicht an der heimischen Westender Straße, sondern in der Arena geht es Samstag gegen den WSV.Foto: Kerstin Bögeholz

Duisburg.   MSV II trifft am Samstag auf den WSV Borussia und will nach dem Erfolg in Bochum möglichst nachlegen.

Nach durchwachsenem Start konnte der MSV Duisburg II seine ansteigende Leistungskurve zuletzt auch in Zählbares ummünzen. Mit dem 2:1-Sieg in Bochum ist der Sprung aus der Abstiegszone der Fußball-Regionalliga gelungen. Und Trainer Manfred Wölpper hat nicht vor, in der anstehenden Länderspielpause wieder im Tabellenkeller die Wartezeit auf das nächste Duell absitzen zu müssen. Darum gilt es am Samstag ab 14 Uhr in der Schauinsland-Arena nachzulegen. Auch wenn der Gegner Wuppertaler SV Borussia heißt.

Leichte Gegner gibt es in der Liga ohnehin nicht. Diese Erfahrung hat der Aufsteiger längst gemacht, sich andererseits aber zuletzt achtbar gegen einige Topklubs der Liga geschlagen. „Ich hoffe, dass wir nun genug Selbstvertrauen gesammelt haben und es in das Spiel gegen Wuppertal übertragen können“, ist Wölpper von der Leistung seiner Elf überzeugt. Immerhin ist sie seit drei Spielen ungeschlagen, mit einer Ausbeute von sieben Punkten, nur zwei Gegentoren und zwei Siegen nach einem Rückstand. „Das ist auch eine Qualität“, so Wölpper. Diese möchte er aber auch nicht zu hoch hängen. „Es hat uns zuletzt gut getan, abwartend aus der sicheren Defensive heraus spielen zu können. Vorne sind wir aber noch nicht so weit, permanent Druck ausüben zu können.“ Das wiederum sei aber auch der mit den Profieinsätzen verbundenen Fluktuation geschuldet: „Es ist deutlich anspruchsvoller, das Spiel zu machen. Von Automatismen will ich da gar nicht sprechen. Denn es ist schwierig, wenn man nicht mit der Mannschaft trainieren kann, die am Wochenende spielt. Aber die Profis, die zu uns runter kommen, haben keine Motivationsprobleme. Das ist sehr wichtig.“

Wer diesmal aushelfen kann, entscheidet sich wie üblich kurzfristig. Klar ist indes, dass Klaus Gjasula nach Rotsperre wieder in der Defensive zur Verfügung steht. Auf gute Abwehrarbeit wird es gegen den WSV, der den zweitbesten Angriff (21 Tore) stellt, ankommen. „Sie haben mit Christian Knappmann, der schon acht Treffer auf seinem Konto hat, einen Torjäger par Excellence. Darauf muss unser Hauptaugenmerk liegen“, so Wölpper. „Aber unsere Innenverteidigung hat zuletzt einen guten Job gemacht und wird die passende Antwort geben.“

Der eigene „Torjäger“ – oder besser Joker – Marcel Kalski, der gegen Oberhausen und Bochum den Siegtreffer erzielte und an einigen guten Chancen beteiligt war, ist hingegen angeschlagen. Wölpper: „Er ist im Training umgeknickt, ich hoffe aber, dass es bis zum Samstag für ihn reicht.“

Sven Kowalski

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