Gar nicht amateurhaft
24.11.2008 | 19:19 Uhr 2008-11-24T19:19:58+0100WASSERBALL. Der C-Jugend-Nachwuchs des ASCD bejubelt vor heimischem Publikum den Titelgewinn.
Wer am Sonntag, um 17.40 Uhr im Schwimmstadion noch einen Platz ergattern wollte, der musste schon ganz genau suchen. Diejenigen, die Glück hatten, sahen nicht nur draußen vor dem Fenster die Schneeflocken wirbeln, sondern auch drinnen im Becken den besten Wasserball-Nachwuchs des Landes. Die allerbesten kommen in diesem Jahr aus Duisburg. Die C-Jugendlichen des ASCD sicherten sich bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft vor heimischem Publikum den Titel. Übrigens den ersten in dieser Altersklasse seit mehr als zehn Jahren.
Dass ausgerechnet das letzte Spiel des Wochenendes auch die Entscheidung bringen sollte, war dann ein Glücksgriff der Duisburger Organisatoren. Gleichfalls erfolgreich hatten die beiden Titelaspiranten - der ASCD und der SV Brambauer - ihre Spiele absolviert. Weder der Meisterschaftsdritte, die Wasserfreunde Spandau 04, noch die zwei Teams aus der Nachbarschaft - Bayer Uerdingen (4.) und SC Düsseldorf (5.) - und schon gar nicht der zweite Berliner Vertreter, die SG Neukölln (6.), konnten den beiden Topteams in die Quere kommen.
Philipp Kalberg wird Torschützenkönig
Im "Endspiel" dann wurde es nur einmal wirklich spannend. Nach knapp fünf Minuten hatten die Brambauer auf 2:1 verkürzt. Das war es dann aber auch schon. Bis zur ersten Viertelpause führten die Duisburger mit 4:1, zur Halbzeit lag das Team von Trainer Oliver Müser und Co-Trainer Marek Debski gar mit 10:2 vorn. Viel brannte auch danach nicht mehr an. Als der finale Jubel aufbrandete leuchtete auf der Anzeigentafel ein starkes 16:7. Selbstredend, dass Müser, Debski und Betreuerin Sabine Grohs nicht trockenen Fußes zur Siegerehrung kamen.
Doch nicht nur im Turnier, auch in der Statistik tauchten ASCD-Spieler ganz weit vorn auf. Philipp Kalberg wurde mit insgesamt 32 Treffern bester Torschütze. Manuel Grohs, Ulf Ranta und Kalberg wurden außerdem ins All-Star-Team gewählt.
Die Meister-Mannschaft (Tore in Klammern): Philipp Kalberg (32), Ulf C. Ranta (14), Max Berger (13), Manuel Grohs (11), Christopher Zinkel (8), Jean-Pascal Mertens (7), Lucas Möller (5), Lennart Halfmann (2), Max Möller, Nils Elsenpeter (je 1), Benjamin Pleiß, Eric Kalinowski, Nils Gehlen, Aaron Steffen, Benjamin Wachmann. (Ott)
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