Für die RESG beginnt der Endspurt

Wen lässt Trainer Detlef Strugala diesmal draußen: Felipe Sturla (rechts) oder doch José Barreto (Mitte)?
Wen lässt Trainer Detlef Strugala diesmal draußen: Felipe Sturla (rechts) oder doch José Barreto (Mitte)?
Foto: Lars Fröhlich
Was wir bereits wissen
Von drei ausstehenden Punktspielen bestreiten die Walsumer drei auswärts. Am Samstag geht es zu Meister Herringen.

Duisburg..  Der Endspurt beginnt. Samstag in einem Monat steigt bereits der letzte Spieltag in der Punktrunde der Rollhockey-Bundesliga – dann steht fest, welche Teams auf welchen Plätzen die Play-offs in Angriff nehmen. Nach aktuellem Stand bekäme es die RESG Walsum als Tabellensiebter mit Meister Germania Herringen zu tun – und genau dieses Duell steigt an diesem Samstag um 18 Uhr in der Hammer Glückauf-Halle.

RESG-Trainer Detlef Strugala ist Realist und plant so durchaus ein, dass es auch nach den noch vier ausstehenden Ligaspielen bei dieser Konstellation bleiben könnte: „Ich glaube nicht, dass Platz sechs noch drin ist. Wir können zwar noch die notwendigen Siege holen, aber dann müsste die Konkurrenz auch alles verlieren.“ Der RSC Darmstadt rangiert momentan vier Punkte vor den Roten Teufeln auf Platz sechs, hat aber beispielsweise noch das Heimspiel gegen den Tabellenneunten aus Valkenswaard vor der Brust.“

Die Walsumer ihrerseits müssen noch dreimal auswärts antreten: Nach dem Spiel in Herringen geht es am 14. März zu Schlusslicht Krefeld und am 21. März nach Düsseldorf. Zum einzigen verbleibenden Heimspiel reist am 7. März der SC Bison Calenberg an. Los geht’s dann erst um 18 Uhr statt wie üblich um 15.30 Uhr. „Das ist ein Experiment, um vielleicht den Zuschauern etwas entgegenzukommen“, hofft Detlef Strugala auf mehr Zuspruch als zuletzt – wobei er auch weiß: „In erster Linie müssen wir vernünftig spielen, damit die Halle voll wird.“

In dieser Hinsicht gab es zuletzt immerhin einen positiven Ansatz mit dem 6:0-Sieg über die IGR Remscheid, die mit zwei Punkten weniger als die RESG Rang acht belegt. Auf dem Papier ist es nicht unwahrscheinlich, dass es hier am Samstag einen Platztausch gibt – schließlich gastieren die Bergischen in Krefeld. Doch Detlef Strugala gibt das Gastspiel beim Titelverteidiger noch längst nicht verloren: „Ich liebe solche Spiele, das sind für mich die besten überhaupt. Deshalb fahre ich auch dorthin, um zu gewinnen.“ Zur Vorbereitung gab es am Dienstag ein Trainingsspiel beim Zweitligisten RHC Recklinghausen, der über eine ähnliche Spielfläche wie Herringen verfügt. Offen ließ der Coach noch, welcher seiner vier Kontingentspieler diesmal zuschauen muss. Zuletzt traf es Felipe Sturla, der im Training daraufhin deutlich mehr Zug an den Tag legte.