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Gute Ausgangslage für das Ruhrderby

14.02.2010 | 21:36 Uhr

Duisburg. Der EVD gewann am Freitag das Spitzenspiel in Hamm mit 6:2. Am Sonntag folgte ein 9:1-Erfolg gegen den Königsborner JEC.

Verteidiger Sascha Panek sammelte am Wochenende fleißig Scorerpunkte.

Mit zwei Siegen brachte sich der EV Duisburg in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Oberliga in eine gute Position für das Spitzenspiel am Freitag in Essen.

Lippe-Hockey Hamm – EV Duisburg 2:6 (0:1, 1:2, 1:3). Tore: Kujala (2), Tegkaev, Panek, Engel, Gogulla. Strafen: Hamm 14, Duisburg 10. Zuschauer: 823.

Gut, dass Christian Lüttges gut drauf war. In einem endlich einmal wieder spannenden Spiel musste sich der EVD ordentlich strecken, um die Partie bei Lippe-Hockey Hamm mit 6:2 (1:0, 2:1, 3:1) zu gewinnen. Erst als Alexander Engel in der 52. Minute das 4:2 markierte – dabei düpierte er Hamms Keeper Stefan Kornewald halbhoch auf der kurzen Seite –, war das Spiel entschieden. Zuvor zeigten sich die Young Stars engagiert, waren vor allem im zweiten Drittel häufig im Angriffsdrittel zu finden, waren aber vor dem Tor letztlich zu ungefährlich. Wurde es dennoch brenzlig, war Lüttges zur Stelle. „Er hat heute sehr stark gespielt”, lobte ihn auch EVD-Trainer Czeslaw Panek.

„Wenn wir uns daran halten, mit drei Mann in der Defensive zu stehen, wenn wir nicht in Puckbesitz sind, und wenn alle ihre Defensivaufgaben wahrnehmen, schlägt uns kein Team der Liga”, so Panek. Aber das war das Problem. Das Positionsspiel ließ 40 Minuten arg zu wünschen übrig. Die entstandenen Lücken nutzten die Hammer immer wieder zu Kontern. Nach der Duisburger Führung durch Artur Tegkaev (3.) glich Hamm zwar im Mitteldrittel aus. Doch nur 98 Sekunden später schlenzte Janne Kujala die Scheibe sehenswert ins Tor. Sascha Panek erhöhte auf 3:1 (37.). Dennoch wurde es spannend, als der frühere Duisburger Carsten Plate auf 2:3 verkürzte. Nach Engels 4:2 machten Kujala und Patrik Gogulla alles klar.

EV Duisburg – Königsborner JEC 9:1 (1:0, 4:1, 4:0). Tore: Gogulla (2), Tegkaev, Hrstka, Panek, Liesegang, Engel, Aminikia, Fritzmeier. Strafen: Duisburg 6, Königsborn 10. Zuschauer: 968.

„Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel zu zerstören”, sagte Unnas Trainer Willi Tesch. Das gelang den Gästen vor allem im ersten Drittel. Der EVD war zwar die dominierende Mannschaft, suchte aber in vielen Situationen zu selten den Abschluss. Fünf Tore gingen diesmal auf das Konto der Verteidiger. Patrik Gogulla traf dabei zweimal. Sascha Panek langte wie in Hamm einmal zu und bereitete drei weitere Tore vor.

Friedhelm Thelen

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