Großer Kampf ohne Belohnung
13.02.2008 | 11:20 Uhr 2008-02-13T11:20:00+0100Mannheim. EV Duisburg unterliegt beim amtierenden Deutschen Meister mit 2:3. EVD-Torwart Lukas Lang zeigte eine starke Leistung.
Adler Mannheim Füchse Duisburg 3:2 Drittel: 0:0, 2:1, 1:1 Tore: 0:1 (26:39) Tkaczuk (Schenkel, Spets), 1:1 (33:50) McGillis (Corbet, Hackert), 2:1 (39:45) Ullmann (Hackert, Trepanier), 3:1 (47:00) Girard (Shantz, Forbes/5:4 ÜZ), 3:2 (57:45) Courchaine (DiLauro, Högardh), Strafen: Mannheim 20, EVD 16, Schiedsrichter: Klau, Zuschauer: 10 539 .
Es hat wieder nicht gereicht. Im vierten Vergleich mit dem amtierenden Deutschen Meister Adler Mannheim unterlag das Team von Trainer Karel Lang nach großem Kampf mit 3:2.
Vom ersten Bully an war es ein jederzeit spannendes Spiel, das sich beide Teams lieferten. Mit großem Tempo ging es in der SAP-Arena zur Sache und die Füchse konnten gestützt auf einen ganz sicheren Lukas Lang mit den Gastgebern mithalten. Zwar stand Lang mehr im Blickpunkt als sein gegenüber Ilpo Kauhanen, aber chancenlos war der EV Duisburg nicht. So hatten van Ballegooie, DiLauro, Högardh und Courchaine schon die Führung auf der Kelle, vergaben aber. Da auch Lang seinen Kasten sauber hielt ging es torlos in die Pause.
Aus der die Füchse hellwach zurück kamen. Die bis dahin beste Duisburger Kombination schloss Daniel Tkaczuk zur verdienten Führung für die Duisburger Gäste ab. Sieben Minuten später gelang McGillis allerdings der Ausgleich, als Adam Courchaine gerade von der Strafbank zurück aufs Eis kam. Die Füchse machten weiter enormen Druck, waren streckenweise überlegen, nutzten aber ihre Chancen nicht. Und dann hatten sie noch Pech, als Michael Koschewnikow ein angedachtes Zuspiel von Hackert 15 Sekunden vor Schluss des zweiten Durchgangs unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Die Führung zur zweiten Pause war für die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt mehr als schmeichelhaft.
Im dritten Drittel blieb es spannend. Erst als Liimatainen in der Kühlbox saß, erzielte Mannheims Girard den dritten Treffer für die Adler. Danach wurde es ruppig. Schiedsrichter Klau schickte die Akteure reihenweise aufs Sünderbänkchen. Adam Courchaines Anschlusstreffer 135 Sekunden vor Ende fiel für die tapfer sich zur Wehr setzenden Füchse leider zu spät. Karel Lang war trotz der Niederlage zufrieden: "Wir haben sehr kompakt gespielt, und sehr unglücklich verloren."
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