DiLauro und Liimatainen sind draußen
02.09.2008 | 19:12 Uhr 2008-09-02T19:12:21+0200EISHOCKEY. Der EVD wird die beiden Verteidiger nicht lizenzieren. Slowake Jasecko verpflichtet.
Die Entscheidung ist gefallen - zumindest, was die Verteidiger angeht: Ray DiLauro und Petri Liimatainen werden vom EV Duisburg nicht für die Deutsche Eishockey-Liga lizenziert. Außerdem bestätigten die Füchse die Verpflichtung des früheren slowakischen Nationalspielers Stanislav Jasecko. Und das Ende der Fahnenstange ist damit noch nicht erreicht. "Im Abendtraining werden wir noch Einzelgespräche mit den Stürmern führen", kündigte Trainer Karel Lang an. EVD-Chef Ralf Pape ergänzte: "Es ist noch nicht sicher, dass wir alle sieben ausländischen Stürmer lizenzieren werden."
Denn genau darum geht es. Ein DEL-Club kann zwar beliebig viele deutsche Spieler einsetzen, aber pro Saison nur zwölf Ausländer, so genannte Kontingentspieler (und davon zehn pro Spiel). Wird ein ausländischer Spieler einmal gemeldet, ist seine Kontingent-Lizenz für die gesamte Spielzeit blockiert.
Hintergrund des "Ausmistens" ist die bekanntermaßen schlechte Vorbereitung, die im Ausscheiden aus dem Pokalwettbewerb am vergangenen Wochenende gipfelte. "Aber wir waren schon vorher unzufrieden", so Pape. "Unsere Begeisterung ist in allen drei Mannschaftsteilen überschaubar." Denn auch die beiden Goalies nimmt Pape von der Kritik nicht aus. "Die beiden haben uns noch kein Spiel gewonnen. Und im Pokalspiel gegen Ravensburg leistet sich Ilpo Kauhanen einen Stockschlag, nur weil er beim Bremsen eines Gegenspielers nass gespritzt wird. Das passiert in einem Spiel 100 Mal." Die Folge: Unterzahl und Gegentor zum 0:1. Ohnehin Ravensburg: "Wir hätten nur ein Tor weniger kassieren müssen und stünden im Pokal jetzt unter den letzten Acht", schimpft Pape.
"Mussten harte Entscheidungen treffen"
Angefangen wurde nun in der Verteidigung, in der drei Kontingentspieler zu finden waren. "Jean-Luc Grand-Pierre hat wenigstens Einsatz gezeigt. Diesen Eindruck hatten wir bei den anderen beiden nicht", so Pape. "Wir haben in der Vergangenheit genug Fehler gemacht, was Ausländerlizenzen angeht. Da mussten wir eben harte Entscheidungen treffen. Und ich weiß, dass es Ray hart getroffen hat", weiß Pape um die Folgen der Nicht-Lizenzierung.
"Die Spieler müssen begreifen, dass wir viel Zeit und Geld investiert haben, um endlich besser in der DEL abzuschneiden", sagt auch Trainer Karel Lang. Bleibt die Reaktion der Spieler - und möglicherweise weitere Entscheidungen der sportlichen Leitung abzuwarten.
Für den Saisonstart am Freitag zu Hause gegen Augsburg (19.30 Uhr) ist das Ganze sicher nicht die optimale Vorbereitung, gerade weil die Panther ein Konkurrent im Kampf um die Pre-Play-offs sind. "Aber wir müssen ohnehin in jedem Spiel die Punkte holen wollen. Möglich ist das immer. Egal wie", so Lang. Mal sehen, wer am Wochenende auf dem Eis stehen wird. Denn wie Pape immer wieder betont: Vom Verlieren hat er die Schnauze voll . . .
17:03
Ich kann nur sagen das ich sowieso nicht verstanden habe warum man Liimatainen weiter verpflichtet. Er kam letzte Saiaon und wurde angekündigt das er ein Riesen Schuss hat. Ich habe es nie gesehen und ich glaube es ist die richtige Entscheidung. Hoffe nicht zu spät. Viel Glück für Freitag
09:03
das die vorbereitung nicht gut war weiß jeder.aber das geht doch schon seid jahren so.das ist leider so beim evd.aber jetzt muss mann farbe bekennen ,und die spieler aus misten die es nicht vertstehen wo rum es geht.denn nur €abkassieren ist nichtmehr drinn.also herr pape denn nur so geht es.