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Eishockey - Duisburger Füchse starten in die Endrunde

22.01.2015 | 21:00 Uhr
Eishockey - Duisburger Füchse starten in die Endrunde
Markus Schmidt (links) und Christoph Ziolkowski (ganz rechts) spielten schon vor drei Jahren gegen Halle.Foto: Fabian Strauch

Duisburg.   Der EV Duisburg startet am Freitag bei den Saale Bulls Halle in die Oberliga-Mitte-Endrunde. Mindestens Rang zwei muss für die Play-offs her.

Alles auf null. Auf in eine „neue“ Saison. Nicht umsonst hatten die Spieler des EV Duisburg den Meisterpokal für die Eishockey-Oberliga West nicht in die Höhe recken wollen. Die Füchse wollen hoch in die DEL2. Das sagen sie ganz klar. Und für die bisherigen 230:44-Tore und 77 Punkte der ersten 28 Meisterschaftsspiele können sich die Duisburger nun nichts mehr kaufen. Die „Oberliga-Mitte-Endrunde“, wie die gemeinsame Achter-Runde mit den besten Teams der Oberligen West und Ost heißt, beginnt für den EVD mit einem Auswärtsspiel am Freitag um 20 Uhr bei den Saale Bulls Halle.

Letzter Vergleich vor drei Jahren

Die letzten Begegnungen mit dem bis dato einzigen Eishockeyteam aus Sachsen-Anhalt liegen nun auch schon wieder knappe drei Jahre zurück. Ebenfalls in der Oberliga-Endrunde gewannen die Füchse in der Saalestadt mit 3:1, unterlagen daheim aber mit 1:2 nach Verlängerung, was damals aber schon die vorzeitige Play-off-Qualifikation für den EVD bedeutete. „Halle hat damals taktisch diszipliniert, aber auch sehr passiv gespielt und auf Konter gelauert“, erinnert sich EVD-Trainer Matthias Roos. „Dadurch gab es auf beiden Seiten sehr wenige Chancen.“

Inzwischen ist Ken Latta der Bandenchef in Halle – ein Mann mit Zweitliga-Trainererfahrung aus Kaufbeuren und Heilbronn. Unter ihm hat sich auch der Stil geändert. „Die Saale Bulls spielen in der eigenen Zone nun viel körperbetonter, spielen aggressives Forechecking“, so Roos. „Der Nachteil ist, dass wir unter Druck geraten – der Vorteil ist, dass es keinen Abwehrriegel gibt, den es erst zu knacken gilt. Das dürfte ein sehr gutes Oberliga-Spiel werden, weil beide offensiv spielen.“

Zu achten ist unter anderem auf den Kanadier Matt Abercrombie, der in 19 Spielen 20 Tore für Halle erzielt hat. Außerdem verfügen die Bulls mit Robin Sochan über den punktbesten Verteidiger der Oberliga Ost. Mit Troy Bigam ist zudem ein Deutsch-Kanadier dabei, der schon seit 1998 in Deutschland für Torgefahr sorgt.

Markus Schmidt vor Rückkehr

Derweil sieht es danach aus, dass auf Seiten der Füchse Markus Schmidt wieder ins Team zurückkehren kann. „Es ist noch nicht ganz klar. Die letzte Entscheidung fällen wir kurzfristig“, so Roos. Die Grippe hat die EVD-Kabine noch nicht verlassen. So werden Finn Walkowiak und André Huebscher wohl auf keinen Fall spielen können. „Bei Dennis Fischbuch und Maximilian Faber hoffe ich, dass es klappt“, so Roos. Alle anderen Betroffenen sind auf dem Weg der Besserung und werden auflaufen.

In der aktuellen Runde müssen die Füchse Zweiter werden, um die erste Play-off-Runde gegen die zwei besten Nord-Mannschaften zu erreichen. Aktuell laufen bei den Füchsen im Hintergrund Gespräche über die Besetzung der zweiten Ausländerposition. Kein Geheimnis ist, dass die Füchse noch einen Verteidiger verpflichten wollen. Noch ist aber keine Entscheidung gefallen.

Friedhelm Thelen

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2015-01-22 21:00
Eishockey, Duisburg, EV Duisbur, Oberliga
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