Füchse sollen nun eine Schippe drauflegen
05.01.2012 | 22:31 Uhr 2012-01-05T22:31:00+0100
Duisburg.Der EV Duisburg startet am Freitagabend beim EC Bad Nauheim in die West-Endrunde der Oberliga. Das erste Heimspiel folgt am Sonntag um 18.30 Uhr gegen die Kassel Huskies.
Am Freitag beim Zweiten, am Sonntag gegen den Dritten? Für den EV Duisburg wird es nicht nur ernst – es geht auch wieder bei Null los. Im Feld der nun wieder „punktgleichen“ acht Mannschaften in der Endrunde der Eishockey-Oberliga West stehen den Füchsen gleich zu Beginn große Aufgaben bevor. Heute startet der EVD um 19.30 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim, ehe am Sonntag um 18.30 Uhr die Kassel Huskies zu Gast sein werden.
„Mit der Vorrunde war ich grundsätzlich zufrieden und auch mit dem vierten Platz“, sagt Trainer Franz Fritzmeier. Schließlich würde der vierte Platz in der Endrunde zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigen. „Natürlich müssen wir nun wieder eine Schippe drauflegen“, erwartet Fritzmeier, dass seine Mannschaft wieder an Tempo zulegt – denn so hatten die Füchse den Nauheimern beim 7:3 im Hinspiel der Vorrunde die Grenzen aufgezeigt. Nötig wäre es, „denn Bad Nauheim hat offensiv sehr viel Qualität im Kader“, so Fritzmeier.
Im Kreis der fünf Topfavoriten auf die ersten vier Plätze hatte der EVD zweimal gegen Frankfurt und einmal gegen Bad Nauheim gewonnen. „Das sollten wir nun aber ausbauen“, sagt der Trainer. Eine Veränderung, die der Coach in der Endrunde vornehmen will, betrifft die Special Teams. Denn bislang haben die Reihen in Über- und Unterzahl im normalen Wechselrhythmus weitergespielt. „Nun kann es sein, dass ich mich auf die zwei besten Über- und Unterzahlreihen beschränke. Das können aber von Spiel zu Spiel andere sein. Man merkt ja schnell, wer gut drauf ist.“
Gegen Kassel wird es im Heimspiel am Sonntag ebenfalls spannend. Die Vorrundenspiele, die erst zum Ende der ersten Serie gespielt wurden, gingen jeweils mit 1:4 verloren. „Da müssen wir vielleicht sogar zwei Schippen drauflegen. Aber unsere Stärke ist ja auch das Kollektiv“, betont der Coach. Zu diesem Kollektiv gehören auch wieder Matt MacKay und Clarke Breitkreuz, die in Kassel nur zusehen durften. „Ich habe mich in diesem Spiel für elf andere Stürmer entschieden“, sagte Fritzmeier vielsagend. Vielleicht geben die beiden ja deswegen nun besonders Gas.
Der Dachverband Duisburger Eishockeyfans setzt zum Auswärtsspiel am 15. Januar nach Frankfurt einen Bus ein. Der Fahrpreis beträgt 25 Euro. Anmeldungen werden unter DDEF@gmx.de oder in der Eishalle am Stand des Dachverbands angenommen. Zum Spiel am 5. Februar in Kassel versucht der DDEF, einen Sonderzug zu organisieren. „Dazu bitten wir alle Interessenten sich bei uns per Email oder besser in der Eishalle zu melden. Wir arbeiten noch daran, Sponsoren für den Zug zu finden, um diese Tour realisieren zu können“, so Christoph Wilde vom Dachverband.
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