Füchse fegen Indians aus dem Pferdeturm

Die Füchse, hier Dominik Lascheit, ließen sich von den Hannover Indians nicht aufhalten.
Die Füchse, hier Dominik Lascheit, ließen sich von den Hannover Indians nicht aufhalten.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Der EV Duisburg gewinnt in Hannover mit 12:1. Da Spiel eins am Freitag mit 5:0 ebenfalls an die Füchse ging, können die Schwarz-Roten die Viertelfinalserie am Dienstag an der Wedau bereits entscheiden.

Duisburg..  Es war kurz, nachdem Christoph Ziolkowski getroffen hatte – zum vierten Mal an diesem Abend. Da machten sich etliche der vielen mitgereisten Duisburger Eishockeyfans auf den Weg zu einer Polonaise durch das Eisstadion am Pferdeturm. Als sie bei den Fans der Hannover Indians angekommen waren, blieben sie stehen – und feierten gemeinsam mit den Anhängern des Traditionsclubs aus der niedersächsischen Hauptstadt. Die schwarz-roten Fans feierten den Umstand, dass der EVD mit mehr als nur einem Bein im Halbfinale steht – die Hannoveraner feierten dem Ergebnis zum Trotz mit. Schon nach 40 Minuten lagen die Füchse zweistellig in Front, am Ende gewannen die Duisburger zweiten Spiel des Play-off-Viertelfinals der Oberliga mit 12:1 (5:1, 5:0, 2:0) und können am Dienstag zu Hause (19.30 Uhr, Scania-Arena) den Deckel drauf packen und vorzeitig in die nächste Runde einziehen.

Schon am Freitag waren die Füchse überlegen und gewannen mit 5:0. Eine Parallele: Wie schon in Spiel eins erzählte Markus Schmidt das erste Duisburger Tor. Während es zum Serienauftakt noch bis acht Sekunden vor der ersten Pause dauerte, langte „Schmiddi“ diesmal schon nach weniger als fünf Minuten zu. Von Beginn an beherrschten die Gäste die Partie. Nach Manuel Neumanns Tor zum 2:0 (10.) verkürzte Hannovers Verteidiger Nick Anderson auf 1:2 (11.) – doch Zweifel am Erfolg ließen die Füchse nicht im geringsten aufkommen. Ihre Überlegenheit münzten die Duisburger konsequent in Tore um. Pascal Zerressen (12.), Raphael Joly (13.) und Christoph Ziolkowski (18.) stellten schon vor der ersten Pause die Weichen klar auf Sieg. So ging es auch weiter. Fünf weitere Tore folgten im zweiten Abschnitt durch Dominik Meisinger (27.), André Huebscher (34.), zweimal Ziolkowski (34., 39.) und Zerressen gar in Unterzahl (40.) Ziolkowski machte sich mit dem 11:1 und seinem vierten Treffer zum Mann des Abends; Diego Hofland kam auf vier Vorlagenpunkte. Andre Huebscher markierte den Endstand.

Die weiteren Partien:

EHC Freiburg – EHC Bayreuth 4:1, EHC Bayreuth – EHC Freiburg 3:6; Freiburg führt 2:0.

Hannover Scorpions – Icefighters Leipzig 1:5, Icefighters Leipzig – Hannover Scorpions 4:1; Leipzig führt 2:0.

Selber Wölfe – EV Regensburg 4:2, EV Regensburg – Selber Wölfe 5:4 n.V. Serie steht 1:1.

Tore: 0:1 (4:43) Schmidt (Pfohl, Huebscher), 0:2 (9:08) Neumann (Joly, Pfohl/5-4), 1:2 (10:53) Anderson (Weller, Seel), 1:3 (11:53) Zerressen (Bettahar, Schmitz), 1:4 (12:48) Joly (Pfohl, Huebscher), 1:5 (18:00) Ziolkowski (Hofland, Meisinger), 1:6 (26:33) Meisinger (Neumann, Hofland), 1:7 (33:08) Huebscher, 1:8 (33:55) Ziolkowski (Hofland), 1:9 (38:38) Ziolkowski (Walkowiak/6-5), 1:10 (39:43) Zerressen (Schmidt, Bettahar), 1:11 (42:16) Ziolkowski (Hofland), 1:12 (58:39) Huebscher (Faber/5-4). Strafen: Hannover 6, Duisburg 2. Zuschauer: 1904.