Füchse bauen Vorsprung aus
29.01.2012 | 21:41 Uhr 2012-01-29T21:41:00+0100
Duisburg. Nach zwei Pflichtsiegen hat der EV Duisburg neun Punkte mehr als die Löwen Frankfurt.
EV Duisburg –
Königsborner JEC6:1
Drittel: 1:1, 4:0, 1:0
Tore: Huhn (2), Dennis Fischbuch, Hofland, Christoph Ziolkowski, Gogulla. Strafen: Duisburg 16 + 10 (Raaf-Effertz), Königsborn 22 + 10 (Krätzer) + 10 (Gerike) + 10 (Ulrich). Zuschauer: 723.
Hammer Eisbären –
EV Duisburg1:4
Drittel: 0:0, 0:3, 1:1
Tore: Palka, Schöbel, Hauner, Huhn. Strafen: Hamm 10, Duisburg 8. Zuschauer: 876.
Glanzstücke waren das nicht, die der EV Duisburg an diesem Wochenende in der Endrunde der Oberliga West abgeliefert hat. Aber darauf kam es auch gar nicht an. Gegen den Königsborner JEC und die Hammer Eisbären galt es lediglich, sechs Punkte einzufahren. Egal wie. Das hat auch geklappt – und weil die Löwen Frankfurt zweimal gepatzt haben, beträgt der Vorsprung auf die Hessen, die als Fünfter auf dem Rang stehen, der nicht zum Erreichen der Aufstiegsrunde taugt, sechs Spiele vor dem Ende der Runde nun schon neun Punkte.
Spielerisch blieb beim 6:1 (1:1, 4:0, 1:0)-Sieg gegen den Königsborner JEC noch ausreichend Luft nach oben. „Das erste Drittel war eines der schlechtesten der ganzen Saison“, nahm EVD-Trainer Franz Fritzmeier kein Blatt vor den Mund. Das Spiel und die Duisburger – das lief nicht in der gleichen Spur. Ganz im Gegenteil. Die Bulldogs, denen nur 13 Feldspieler zur Verfügung standen, zeigten, warum sie schon einige Male den „Großen“ der Oberliga West arge Probleme bereitet hatten. „Und plötzlich lagen wir vorne“, sagte Waldemar Banaszak, der Trainer der KJEC. Nur 38 Sekunden waren gespielt – und die Duisburger Verteidiger fuhren Geleitschutz für die beiden Tschechen im Team aus Unna. Michael Bezouska schießt, Jakub Krätzer staubt ab. Tor!
„Vielleicht wäre sogar mehr drin gewesen“, sagte Banaszak. Eine Vorstellung, die auch Fritzmeier angesichts des Auftritts der ersten 20 Minuten nicht fern lag. „Im zweiten Drittel haben wir das Tempo angezogen, ehe es danach wieder mäßiger wurde. Wir waren nicht effektiv genug“, so Fritzmeier. Und Banaszak bemängelte bei seinem Team die mangelnde Disziplin. Schließlich schwand die Kraft, die Strafen mehrten sich, die Kraft schwand weiter, man kam weiter zu spät und so weiter. Sich drei „Zehner“ bei dieser geringen Kaderstärke einzufangen, war nicht besonders clever.
Auch das 4:1 (0:0, 3:0, 1:1) beim Tabellenletzten der Endrunde in Hamm war ein Arbeitssieg. Die Eisbären wollten endlich die ersten Punkte einfahren und machten ein gutes Spiel. Hinten konnte sich der EVD stets auf Björn Linda verlassen, vorne waren die Füchse nicht effektiv genug angesichts von deutlich mehr Puckbesitz. Dennis Palka, Mats Schöbel und Norman Hauner schossen den 3:0-Vorsprung im zweiten Drittel heraus. Zwar verkürzte Patrik Flasar (48.) auf 1:3, ein Empty-Net-Goal von Daniel Huhn (58.) brachte aber die Entscheidung. Hamm spielte gut, hatte in den ersten beiden Dritteln gute Chancen, scheiterte stets an Björn Linda.
0mitdiskutieren