FSV freut sich nach Punktlandung aufs Endspiel

Allzu viele Chancen konnte FSV-Trainer Heiko Heinlein (links), hier mit Assistent Ali Eken, in Kleve nicht notieren. Zufrieden war er am Ende trotzdem.
Allzu viele Chancen konnte FSV-Trainer Heiko Heinlein (links), hier mit Assistent Ali Eken, in Kleve nicht notieren. Zufrieden war er am Ende trotzdem.
Foto: Michael Dahlke
Was wir bereits wissen
Landesligist startet mit einem 0:0 beim 1. FC Kleve in die Aufstiegsrunde der Tabellenzweiten. Nun geht es am Mittwoch gegen Düsseldorf um alles.

Duisburg..  Am Ende pustete Heiko Heinlein erst einmal richtig durch. „Ich bin sehr erleichtert. Das war mehr als eine Punktlandung“, sagte der Trainer des Fußball-Landesligisten FSV Duisburg nach dem 0:0 im ersten Spiel seines Teams in der Aufstiegsrunde zur Oberliga beim 1. FC Kleve. Nun kommt es am Mittwoch um 19.30 Uhr an der Warbruckstraße zum entscheidenden Duell mit dem SC Düsseldorf-West. Ein Sieg würde den FSV erstmals in die fünfthöchste deutsche Spielklasse befördern.

Wie die Chancen für dieses Match stehen, wollte Heiko Heinlein unmittelbar nach dem Abpfiff am Bresserberg noch nicht bewertet. „Erst einmal bin ich nur megafroh, dass wir das Unentschieden geholt haben und uns jetzt auf das Highlight gegen Düsseldorf freuen dürfen“, so der Coach. Der Klub aus Oberkassel hatte am vergangenen Mittwoch mit 4:0 gegen Kleve gewonnen und würde nun mit einem Remis gegen den FSV aufsteigen.

Diese Konstellation hätten Salih Altin und Co. nur dann auf positive Weise beeinflussen können, indem sie selbst einen noch höheren Sieg in der Schwanenstadt landen. Diese Option war allerdings nicht im Bereich des Machbaren, denn unter dem Strich spielte sich der FSV nicht einmal so viele Torchancen heraus. Die Gäste verließen sich auf ihre stabile Deckung und schafften es weitgehend, Kleve vom eigenen Tor wegzuhalten. „Wir sind auch nicht so ganz in Tritt gekommen, weil der Rasen sehr stumpf war“, erklärt Heiko Heinlein.

Allerdings hatte auch Osman Ardic als einzige Sturmspitze keinen guten Tag erwischt, sodass der Trainer zur Pause umbaute: Ali Basaran rückte in die Spitze, der eingewechselte Mehmet Dag auf die linke Offensivseite. Basaran und Ahmet Talha Kilinc hatten dann auch recht gute Möglichkeiten, ließen diese aber aus. Fünf Minuten vor Schluss pusteten die Duisburger dann noch einmal so richtig durch, als eine Abseitsfalle missglückte und ein Klever frei vor Umut Sagsinlar auftauchte, die Kugel jedoch knapp am Kasten vorbeilupfte.

Da waren auch die zahlreichen Anhänger froh, die ihr Team in den Norden begleitet hatten. Heiko Heinlein: „Das waren bestimmt 500 Leute, ich hatte eine richtige Gänsehaut. Über eine solche Unterstützung wäre ein Regionalligist froh.“

FSV: Sagsinlar – Hennen, Welky, Murat Alkurt, Dipold – Celik, Altin, Kilinc, Basaran, Karadag (84. Yalcin Alkurt) – Ardic (46. Dag).