FSV Duisburg bangt um Bora Karadag

FSV-Trainer hofft auf Comeback des Spielmachers in der fest eingeplanten Aufstiegsrunde.
FSV-Trainer hofft auf Comeback des Spielmachers in der fest eingeplanten Aufstiegsrunde.
Foto: Michael Dahlke
Was wir bereits wissen
Noch ist nicht klar, ob sich der Spielmacher des Landesligisten im Spiel gegen Königshardt einen Außenbandriss zugezogen hat.

Duisburg..  Die Schmerzen standen Bora Karadag ins Gesicht geschrieben, doch er wollte nicht aufgeben. Der Spielmacher des FSV Duisburg bat seinen Teamkollegen Ali Basaran, der ihn gerade vom Platz trug, ihn noch einmal abzusetzen. Doch bei der Bodenberührung wurde klar: keine Chance. Der Fußball-Landesligist musste die letzten 15 Minuten des Spiels gegen die Sportfreunde Königshardt ohne seine Nummer 10 bestreiten. Schlimmer noch: womöglich auch den Rest der Saison.

Die erste Diagnose am Montagabend war niederschmetternd: Außenbandriss. „Das würde auf jeden Fall das Saisonende bedeuten“, so Trainer Heiko Heinlein. Am Dienstag ging es dann aber zu einem Orthopäden, der eine andere Ansicht vertrat: Eigentlich könne das gar kein Riss sein, genaueren Aufschluss müsse eine MRT-Untersuchung bringen. „Vielleicht ist es dann doch nur eine dicke Prellung“, hofft Heinlein, Das würde zwar immer noch eine Zwangspause in den beiden letzten Punktspielen beim ESC Rellinghausen und gegen den SV Burgaltendorf bedeuten, ließe aber eine gute Chance für die „Verlängerung“: die angesichts von vier Punkten Vorsprung auf den VfL Rhede nun fest eingeplante Relegationsrunde zur Oberliga, in der nach aktuellem Stand der SC Velbert und der 1. FC Mönchengladbach die Gegner wären.

Die Aussicht, in dieser Dreierrunde um einen freien Platz ohne Karadag antreten zu müssen, verbannt der FSV-Trainer derzeit lieber aus seinen Planungen: „Ohne Bora verlieren wir 30 Prozent unserer Qualität. Das ist so.“ Auch gegen Königshardt glänzte der 25-Jährige wieder sowohl als Torschütze als auch per Assist vor dem 3:2-Siegtor.

Weniger Sorgen macht sich Heiko Heinlein um Abwehrroutinier Murat Alkurt, der zur Pause verletzt vom Platz musste: „Er hatte ja schon einmal Probleme mit seinem Fuß. Ich gehe davon aus, dass das nichts Langwieriges ist.“