FSV-Coach Heinlein ist froh über die lange Pause

Hat im Moment noch mit einigen Problemen zu kämpfen: FSV-Coach Heiko Heinlein.
Hat im Moment noch mit einigen Problemen zu kämpfen: FSV-Coach Heiko Heinlein.
Foto: Fabian Strauch Photography / WAZ
Was wir bereits wissen
Der Duisburger Landesligist muss bis zum Start in die Restrunde am 8. März noch einige Baustellen abarbeiten. Am Samstag Test gegen BWO.

Duisburg..  Ursprünglich hatte Heiko Heinlein die schlimmsten Befürchtungen. „Ich habe mir gedacht: Hoffentlich kriegen wir in der langen Zeit keinen Lagerkoller“, sagt der Trainer des Fußball-Landesligisten FSV Duisburg angesichts der diesmal sehr langen Pflichtspielpause. Letztmals ging es am 30. November um Punkte; am 8. März wird es dann in Rhede für die Obermarxloher endlich wieder ernst. Doch inzwischen ist Heinlein dankbar für diesen Umstand: Zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle machen es ihm aktuell enorm schwer, seine Stammbesetzung zu finden.

„Nach jetzigem Stand haben nur drei Leute einen sicheren Startplatz“, meint der Trainer und zählt auf: „Umut Sagsinlar im Tor, Timo Welky und Bora Karadag.“ Der Rest hat es aus den verschiedensten Gründen noch nicht geschafft, sich als unverzichtbar darzustellen. Spontan fällt bei dieser Liste natürlich das Fehlen von Kapitän Salih Altin auf. „Er hat immer noch Kniebeschwerden. Ich glaube, er konnte bislang nur fünf Trainingseinheiten mitmachen – das heißt, dass ich überhaupt nicht weiß, wo er gerade steht.“

Aber auch Altins Mitspieler, die nicht von Blessuren geplagt sind, bereiten dem Coach arges Kopfzerbrechen: „Positiv könnte man im Moment sagen, dass alle noch ihre Chance haben. Negativ heißt das, dass sich noch nicht so viele aufgedrängt haben.“ Auch am Dienstag im Testspiel gegen Bezirksligist Rheinland Hamborn war Heinlein von seiner Elf nicht hundertprozentig überzeugt. Rückkehrer Bulut Aksoy erzielte die 1:0-Führung; am Ende hieß es aber nur 1:1, obwohl die Gastgeber das Geschehen bestimmten. „Wir haben viel Druck aufgebaut, aber ab dem Sechzehner herrschte Flaute“, bringt der Trainer die Problematik auf den Punkt.

Am Samstag um 17 Uhr will er von seiner Mannschaft einen Fortschritt sehen, wenn es an der heimischen Warbruckstraße gegen Bezirksliga-Spitzenreiter Blau-Weiß Oberhausen geht: „Ich erwarte, dass wir das Spiel dominieren – auch wenn Blau-Weiß sicherlich kein gewöhnlicher Bezirksligist ist.“