Favoritenrollen sind vor Beginn der Saison verteilt
03.08.2007 | 19:48 Uhr 2007-08-03T19:48:02+0200Zum Kreis gesellen sich auch TuRa und der DSV. Bei "07" spricht man nicht vom Aufstieg
FUSSBALL LANDESLIGA Wenn es um die Frage nach den Aufstiegskandidaten für die Landesliga-Saison 2007/2008 geht, werden immer die gleichen Namen genannt: SV Sonsbeck, RW Oberhausen II, DSV 1900 und TuRa 88.
Die von Ralf Kessen betreuten TuRaner wollen sich dieser Favoritenrolle indes entziehen und geben vorerst kein konkretes Saisonziel aus: "Wir werden erst die Hinrunde abwarten und dann unsere Ziele formulieren." Ein Blick auf den aktuellen Kader zeigt jedoch, welch großes Potenzial Kessen zur Verfügung steht. Zudem verpflichtete man mit dem 24-jährigen Hüseyin Ince noch den Wunschkandidaten, der künftig die Sechser-Position einnehmen soll. In der Offensive hat Kessen die Qual der Wahl. Cho, Lazovic, Burgsmüller, Ellmann und Schnecker kämpfen um gerade einmal drei frei Plätze. Im letzten Test gegen Union Mülheim (Sonntag 15 Uhr) wird sich zeigen, wer sich für die Startelf gegen den DSV empfehlen kann.
Ein Name fällt nicht im Zusammenhang mit dem Favoritenkreis. Sportfreunde Hamborn 07. Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga kehrten u. a. Spieler wie Brosowski, Noldes, Sogolj, Mühlbauer, Zander dem Verein den Rücken. Somit steht Neu-Coach Siggi Sonntag vor einem kompletten Umbruch. "Das Wort Aufstieg nehme ich nicht in den Mund. Dafür mussten wir zu viele neu Spieler integrieren. Das braucht Zeit", so der Übungsleiter. Wie man ein Team zum Aufstieg führt kennt Sonntag jedoch aus seiner Zeit beim GSV Moers. "Zum Aufstieg gehört auch die nötige Portion Glück." Den letzten Härtetest bestreiten die Löwen am Sonntag (15 Uhr) gegen Union Nettetal.
Viel entspannter sieht da die Lage beim DSV 1900 aus. Coach Jörg Kessen konnte seinen Stamm weitesgehend zusammenhalten und zusätzlich qualitativ verbessern. So wechselte u.a. Boroswski, Dentgen, Zier, Siepmann an die Düsseldorfer Straße was den DSV 1900 letztendlich auch zum heißen Aufstiegsaspiranten machte. "Wir wollen so lange wie möglich oben mitspielen", gibt Kessen die Marschroute vor. Im letzten Test vor dem Hit gegen TuRa 88 empfängt der DSV am Sonntag den SV Straelen.
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