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Favoriten waren eine Nummer zu groß

22.01.2013 | 18:00 Uhr
Favoriten waren eine Nummer zu groß
Alexander Telohe vom HCWölfe Nordrhein belegte mit dem Niederrhein-Team beim Länderpokal Platz vier,Foto: Michael Dahlke

Duisburg.   Beim Länderpokal in der Halle an der Krefelder Straße feiert das Niederrhein-Team nur gegen Bremen einen Sieg.

Organisatorisch war es ein Erfolg – sportlich lief es für die Niederrhein-Auswahl des männlichen Jahrgangs 1996 beim Handball-Länderpokal an der Krefelder Straße auch nicht so schlecht. Am Ende stellten sich aber vor allem die Mannschaften aus Bayern und Württemberg als deutlich stärker heraus. Beide Mannschaften haben sich für die Endrunde des Länderpokals qualifiziert.

„Das sind zum Teil Internatsspieler, die bis zu fünfmal wöchentlich trainieren“, sagte Florian Fenzel, Jungenwart beim Handball-Verband Niederrhein und 2. Vorsitzender des HC Wölfe Nordrhein. „Auch körperlich waren sie unseren Jungs klar überlegen.“ Dennoch machten auch die Niederrheiner, für die mit Torhüter Lukas Maile sowie Cedric Schnier und Alexander Telohe (alle HC Wölfe Nordrhein) und Mathis Stumpf (OSC Rheinhausen) auch vier Duisburger aufliefen, ihre Sache nicht schlecht – wenngleich am Ende auch nur der vierte Platz im Fünferfeld heraussprang.

Gleich zu Beginn konnte sich das Niederrhein-Team mit 17:15 gegen Bremen durchsetzen, unterlag dann aber Hamburg mit 16:23. Gegen die beiden großen Turnierfavoriten Bayern (20:35) und Württemberg (20:34) war nichts zu holen. Von Seiten des Deutschen Handball-Bundes waren Chris Armbruster sowie der frühere Nationalspieler und jetzige Junioren-Bundestrainer Christian Schwarzer in Rheinhausen vor Ort. Als Landestrainer Bayerns war auch der frühere OSC-Spieler Christoph Kolodziej dabei.

Die Endplatzierung: 1. Bayern 120:93 Tore, 7:1 Punkte; 2. Württemberg 122:84 Tore, 6:2 Punkte; 3. Hamburg 83:87 Tore, 4:4 Punkte; 4. Niederrhein 73:107 Tore, 2:6 Punkte; 5. Bremen 72:99 Tore, 1:7 Punkte.

Friedhelm Thelen



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