EV Duisburg siegt beim EV Regensburg 6:2

Jubelnde Füchse: Nach dem 6:2-Sieg in Regensburg ist die Finalteilnahme zum Greifen nahe.
Jubelnde Füchse: Nach dem 6:2-Sieg in Regensburg ist die Finalteilnahme zum Greifen nahe.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Füchse gewinnen auch das zweite Play-off-Halbfinalspiel gegen Regensburg und können am Freitag den Finaleinzug perfekt machen.

EV Regensburg –
EV Duisburg 2:6

Drittel: 0:3, 0:3, 2:0.

Tore: 0:1 (6:23) Pietsch , 0:2 (15:20) Lascheit (Grözinger, Odenorz) , 0:3 (18:00) Zerressen (Ziolkowski, Ordendorz/5-4), 0:4 (20:11) Joly (Huebscher, Pfohl), 0:5 (25:34) Zerressen (Huebscher, Schmidt), 0:6 (29:28) Hofland (Orendorz, Ziolkowski), 1:6 (43:43) Stiefenhofer (Merka), 2:6 (48:35) Fical (Heger, Stber). Strafen: Regensburg 10, Duisburg 12. Zuschauer: 4961 (ausverkauft).

Der EV Duisburg steht bereits mit einem Schlittschuh im Finale der Eishockey-Oberliga. Zwei Tage nach dem 3:1-Sieg zum Auftakt des Play-off-Halbfinales gewannen die Füchse auch am Mittwoch das Auswärtsspiel beim EV Regensburg mit 6:2 (3:0, 3:0, 0:2). Morgen können die Duisburger auf eigenem Eis den letzten fehlenden Sieg einfahren.

Regensburg hat viel zu bieten: einen Dom, eine historische Wurstküche, einen Fußball-Drittligisten – und ein vom Eishockey restlos begeistertes Publikum. Die Tickets für das erste Heim-Play-off-Spiel gegen die Füchse waren innerhalb kurzer Zeit vergriffen. Die Donau-Arena war gestern mit 4961 Zuschauern ausverkauft. Im Regensburger Hexenkessel behielten die Füchse von Beginn an einen kühlen Kopf und spielten eiskalt auf. Im Zuge der Duisburger Dominanz kühlte sich die Stimmung der Fans der Gastgeber dann aber schnell merklich ab.

Pietsch eröffnet Torreigen

Die Bayern wirkten bei weitem nicht so spritzig wie beim ersten Auftritt am Ostermontag in Duisburg. Der EVD agierte aus einer starken Defensive heraus. Vor allem die erste Reihe, in der Fabio Pfohl mit Spielmacher-Qualitäten glänzte, bot eine starke Vorstellung.

Jan Niklas Pietsch brachte die Duisburger in der siebten Minute in Führung. Nach einem Bully schlenzte er den Puck von der blauen Linie aus ins Regensburger Tor. Die Gastgeber verpassten in der 15. Minute die Möglichkeit, dem Spiel eine Wende zu geben. Louke Oakley vergab einen Hochkaräter. EVD-Goalie Felix Bick schien bereits geschlagen, erreichte den Puck auf dem Eis liegend trotzdem noch. Kurz darauf antworteten die Gäste mit dem 0:2 durch Dominik Lascheit. In Überzahl erzielte Pascal Zerressen das 0:3. (19.).

Saison für Faber beendet

Das roch bereits nach einer Vorentscheidung. Elf Sekunden nach der ersten Drittelpause war sie dann gefallen. Raphael Joly traf zum 0:4 und machte damit die letzten Hoffnungen der Regensburger zunichte. Der EVD baute die Führung weiter aus und ließ dabei noch weitere Chancen aus. Fabio Pfohl hätte sogar in Unterzahl treffen können, scheiterte jedoch beim Alleingang aufs Tor.

Der Regensburger Trainer Doug Irwin nahm beim Stand von 0:6 eine Auszeit und wechselte den Torwart. Für Martin Cinibulk kam Cody Brenner. Der 18-Jährige konnte seinen Kasten immerhin sauber halten. Im Schlussdrittel drehten die Regensburger dann doch noch einmal auf und kamen zu zwei Treffern, die den EVD-Sieg aber nicht mehr in Gefahr brachten.

Für EVD-Spieler Maximilian Faber, der bereits das erste Play-off-Halbfinalspiel verpasst hatte, dürfte die Saison bereits beendet sein. Eine Rückenverletzung lässt vorerst keine Einsätze mehr zu.