EV Duisburg braucht noch einen Punkt zur Meisterschaft

Raphael Joly vor dem Tor des EHC Neuwied: Der EV Duisburg dominierte die bis dato auf eigenem Eis ungeschlagenen Bären und siegte am Ende deutlich mit 10:1.
Raphael Joly vor dem Tor des EHC Neuwied: Der EV Duisburg dominierte die bis dato auf eigenem Eis ungeschlagenen Bären und siegte am Ende deutlich mit 10:1.
Was wir bereits wissen
Der EV Duisburg siegt 10:1 beim EHC Neuwied. Zur Meisterschaft in der Eishockey-Oberliga fehlt den Füchsen nur noch ein Punkt.

Neuwied/Duisburg.. EHC Neuwied –
EV Duisburg 1:10

Drittel: 1:4, 0:3, 0:3.

Tore: 1:0 (3:38) Sven Schlicht (Rabbani), 1:1 ( 9:55) Huebscher, 1:2 (10:48) Fischbuch (Hofland), 1:3 (12:49) Ziolkowski (Huebscher, Joly), 1:4 Grözinger (Holfland, Busch/5-4), 1:5 (32:44) Leuschner (Krämer, Bettahar), 1:6 (33:01) Mike Schmitz (Neumann), 1:7 (35:06) Ziolkowski (Joly, Huebscher), 1:8 (47:33) Fischbuch (Hofland, Faber/ 4-4), 1:9 (54:50) Busch (Fischbuch, Hofland/5-4), 1:10 (57:22) Huebscher (Ziolkowski). – Strafen: Neuwied: 14, EVD: 8. – Zuschauer:1376.

Es ist letztlich noch weniger als ein Etappenziel. In einer Liga, dessen sportlicher Wert limitiert ist, steht Eishockey-Oberligist EV Duisburg dicht vor dem Gewinn der Meisterschaft. Nach dem 10:1 (4:1, 3:0, 3:0)-Erfolg beim EHC Neuwied am Dienstagabend sind die Füchse bereits gefühlt Meister, benötigen aber rein rechnerisch noch einen Punkt aus den letzten fünf Partien, um als Erster den ersten Saisonteil abzuschließen.

„Unser Ziel ist der Aufstieg – deshalb muss der erste Platz in dieser Liga unser Anspruch sein“, sagte EVD-Trainer Matthias Roos nach dem Erfolg in Rheinland-Pfalz. Schon am Sonntag – dann erneut in Neuwied – können die Füchse die letzten rechnerischen Zweifel ausräumen. Und sich darauf freuen, dass dann bald die Saison „richtig“ losgeht, wenn die stärkeren Gegner aus den anderen Oberligen hinzukommen.

Neuwied führte 1:0

Neuwied konnte die Partie am Dienstag zumindest in der ersten Hälfte des ersten Drittels offen gestalten. Die Gastgeber gingen sogar in der vierten Minute in Führung. „Ein Zufallstreffer“, so Roos über das frühe Tor durch Sven Schlicht. Die Füchse ließen sich durch diesen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. „Meine Mannschaft hat von der ersten bis zur letzten Sekunde das Spiel bestimmt, den Gegner dominiert und kluge Entscheidungen getroffen“, stellte Matthias Roos seinem Team im letzten Spiel des Jahres ein gutes Zeugnis aus.

Vor 1376 Zuschauern – drunter rund 200 EVD-Fans – glich Andre Huebscher in der zehnten Minute aus. Dennis Fischbuch brachte die Füchse 53 Sekunden später in Führung. Bis zur ersten Pause erhöhten Christoph Ziolkowski und Lars Grözinger auf 1:4. Damit war die Partie früh entschieden, die Füchse bauten ihre Führung konsequent aus.

Für den EHC Neuwied war es nicht nur die vierte Niederlage in Folge, sondern auch die erste Pleite auf eigenem Eis. Dass das Ergebnis in der Bärenhöhle diesmal gleich zweistellig ausfiel, wurmte die Gastgeber natürlich umso mehr.