EV Duisburg besiegt den Herner EV 8:1

Im Spiel gegen Herne gab es für die Füchse gestern Abend acht Anlässe, ein Tor zu bejubeln.
Im Spiel gegen Herne gab es für die Füchse gestern Abend acht Anlässe, ein Tor zu bejubeln.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Unter den Augen von Ex-Trainer Franz Frietzmeier erzielt der EV Duisburg in der Eishockey-Oberliga gegen den Herner EV einen klaren Sieg

Duisburg.. EV Duisburg –
Herner EV 8:1

Drittel: 2:0, 3:0, 3:1.

T ore: 1:0 (5:55) Walkowiak (Ziolkowski, Orendorz/4-4), 2:0 (9:43) Fischbuch (Walkowiak, Orendorz), 3:0 (20:16) Pfohl, 4:0 (31:1&) Orendorz (Zerressen, Fischbuch), 5:0 (32:48) Fröhlich, 6:0 (42:43) Grözinger (Lascheit, Busch), 6:1 (43:40) Nieberle (Ackers/5-4), 7:1 (45:27) Orendorz (Schmidt, Ziolkowski/5-4), 8:1 (56:26) Pietsch (Schmidt, Ziolkowski/4-4) – Strafen: EVD: 14 – Herne: 10 – Zuschauer: 1380.

Franz Fritzmeier verlebte einen entspannten Abend in der Scania-Arena. Der ehemalige Füchse-Coach weilte am Freitag unter den 1380 Zuschauern und sah einen ungefährdeten Erfolg 8:1 (2:0, 3:0, 3:1) des EV Duisburg in der Endrunde der Eishockey-Oberliga gegen den Herner EV. Nach der Auftaktniederlage in Halle finden die Duisburger allmählich ihre Spur und verbuchten den zweiten Erfolg hintereinander.

Die Herner reisten ersatzgeschwächt in Duisburg an. Stürmer Jakub Rumpel fehlte aufgrund einer schweren Schulterverletzung und auch Goalie Benjamin Voigt verpasste die Partie verletzungsbedingt. Gerade sein Ausfall schmerzte die Gäste, denn im vorentscheidenden zweiten Drittel sah sein Vertreter – der erst 17 Jahre alte Michel Weidekamp – bei zwei Gegentreffern der Duisburger nicht gut aus.

Offensiver Start

Der EVD begann stürmisch – eine Spielweise, die sich schnell auszahlte. Bereits in der sechsten Minute war Finn Walkowiak auf Vorarbeit von Christoph Ziolkowski und Kevin Orendorz mit dem 1:0 zur Stelle. Walkowiak und Orendorz leisteten die Vorarbeit für den zweiten Duisburger Treffer, den Dennis Fischbuch markierte (10.).

Die offensive Spielweise der Duisburger bot den Hernern zwangsläufig Freiräume vor dem EVD-Tor. Coach Lance Nethery drehte in der ersten Pause an dieser Stellschraube und schickte seine Jungs mit der Maßgabe, kompakter zu stehen, in den zweiten Durchgang. Die Taktik spielte indes beim dritten Duisburger Treffer noch keine Rolle – er fiel bereits 18 Sekunden nach dem Wiederanpfiff. Wesentlich länger dauerten die Diskussionen um diesen Treffer von Fabio Pfohl. Die Herner reklamierten ein Schlittschuh-Tor, doch Schiedsrichter Markus Krawinkel – ein früherer EVD-Spieler – blieb bei seiner Entscheidung. Die kompakte Spielweise der Füchse zahlte sich dann aber aus, der EVD dominierte Herne.

Es folgten die Tore, bei denen HEV-Torwart Weidekamp schlecht aussah. Orendorz per Bauerntrick (32.) und Stephan Fröhlich (33.) erhöhten innerhalb von 90 Sekunden auf 5:0. Damit war die Partie entschieden. Im letzten Drittel schraubten die Füchse den Erfolg noch auf 8:1 hoch.