ETuS und VfL wollen nachlegen
03.02.2012 | 20:34 Uhr 2012-02-03T20:34:00+0100
Spitzenreiter der Frauen-Oberliga trifft am Samstagabend daheim auf die Turnerschaft Lürrip. ETuS Wedau und VfL Rheinhausen wollen ihre guten Serien weiter ausbauen.
Während Oberliga-Spitzenreiter TV Aldenrade nach zwei schwachen Spielen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren möchte, wollen die Handballerinnen des ETuS Wedau und VfL Rheinhausen ihre gute Serie eiter ausbauen.
TV Aldenrade – Turnerschaft Lürrip (Sa., 18.30 Uhr, Driesenbusch): Nach zwei miserablen Spielen wird es für die Walsumerinnen Zeit, wieder in die Spur zurückzufinden. Das Hinspiel gegen Lürrip hatte der TVA mit 23:20 gewonnen. „Lürrip ist stark im Eins-gegen-Eins, spielt schnell und findet die Lückem am Kreis“, sagt Trainerin Jutta Knorr und hofft daher auf eine starke Deckungsleistung. Sarah Stratmann fällt nach einem Fahrradunfall erst einmal aus. Zudem plagen sich Denise Schauenburg und Karin Rauschtenberger mit Rückenproblemen herum, sodass zumindest nicht ganz klar ist, ob die beiden hundertprozentig einsatzfähig sind. Jutta Knorr und Ursel Kramer sind an diesem und am kommenden Wochenende privat verhindert, sodass voraussichtlich Heidi Kutsch, die Trainerin der Verbandsliga-Mannschaft, das Coaching übernimmt.
ETuS Wedau – HSG Bergische Panther (So., 17.30 Uhr): Nach den Siegen gegen die starken Teams aus Lank und Wülfrath wollen die Wedauerinnen nun gegen die Bergischen – einem Team aus der mittleren Tabellenregion – nachlegen. „Wir spielen von Woche zu Woche“, will sich Trainer Dirk Bauerfeld nicht auf eine Vorhersage festnageln lassen. Nach fünf Niederlagen in Folge stehen die Gastgeberinnen indes unter Druck. „Wir müssen sehen, welcher Gegner sich uns da präsentieren wird. Sie haben viele Spielerinnen mit Doppelspielrecht aus der A-Jugend und sie werden unbedingt gewinnen wollen“, so Bauerfeld, der um Carmen Feldmann und Jaqueline Leimbach bangt. „Es wird wieder auf die Tagesform ankommen, aber wenn wir wieder so gut in der Deckung stehen wie zuletzt und erfolgreiche Tempogegenstöße laufen, dann haben wir gute Chancen.“
SV 08/29 Friedrichsfeld – VfL Rheinhausen (So., 18.15 Uhr): Das Spiel beim Tabellenletzten sollte eigentlich eine klare Sache sein für die Bergheimerinnen, die zuletzt so stark aufspielten. Doch Trainer Dirk Rahmel winkt wissend ab: „Zu Hause haben wir Friedrichsfeld immer gut im Griff, aber auswärts haben wir uns bisher immer schwer getan. Warum, weiß keiner.“ Vor allem vor der guten Abwehr der Gastgeberinnen mit einer starken Torhüterin dahinter muss der VfL gewarnt sein. Rahmel: „Wir haben einen Lauf, wenn wir das abrufen, was wir können, dann müssen wir nicht bange sein.“
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