ETuS trifft auf den TVA-Bezwinger

In der Vorwoche war die Turnerschaft St. Tönis der Gegner des TVA – nun geht es gegen den ETuS.
In der Vorwoche war die Turnerschaft St. Tönis der Gegner des TVA – nun geht es gegen den ETuS.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Wedaus Trainer Jörn Janhsen will mit Sieg in St. Tönis zu einem Zwischenspurt ansetzen. Aldenrade reist nach Lobberich.

Duisburg..  Während es der ETuS Wedau in der Frauenhandball-Oberliga mit Aldenrade-Bezwinger St. Tönis zu tun bekommt, will eben jener TVA einige Dinge aus dem Hinspiel gegen Lobberich gerade rücken.

Turnerschaft St. Tönis – ETuS Wedau (Sa., 18 Uhr): Siebter Platz, zwei Siege gegen den starken Nachbarn aus Walsum – keine so schlechten Meriten für St. Tönis. „Es gibt halt solche Mannschaften, gegen die man sich besonders schwer tut“, sagt ETuS-Trainer Jörn Janhsen mit Blick auf die erneute Aldenrader Niederlage gegen die Tönisvorsterinnen. Dennoch will er mit seinem Team nun zu einem Zwischenspurt ansetzen. „Wir treffen nun auf Mannschaften, gegen die wir in der Hinrunde gut gespielt haben. Allerdings haben wir nur sieben Punkte geholt, obwohl es zwölf hätten sein müssen. Und genau diese zwölf Punkte wollen wir in den nächsten acht Spielen holen“, kündigt der Coach an. St. Tönis wäre ein guter Startpunkt; das Hinspiel ging nur knapp mit zwei Toren an die Turnerschaft.

Ärgerlich ist nur, dass gerade eine Krankheitswelle durch die Wedauer Kabine rauscht. Der Trainer selbst hat die Grippe gerade hinter sich gebracht, aber hinter Anne Brüggemann, Sophie Asmuth und Nicole Walter stehen dicke Fragezeichen; auch Jenny Nacken war Anfang der Woche nicht beim Training.

TV Lobberich – TV Aldenrade (So., 11.45 Uhr): Der Einschätzung Janh­sens, dass es bestimmte Gegner gibt, die einem Team nicht liegen, folgt auch TVA-Coach Manfred Wählen, der das Spiel gegen St. Tönis damit auch hinter sich lassen will. Um das komplette Hinrunden-Déjà-vu wollen die Walsumerinnen nun vermeiden. Denn der Niederlage gegen St. Tönis folgte ein durchwachsenes Remis gegen Lobberich. „Ich erwarte natürlich eine entsprechende Reaktion“, sagt Wählen, der allerdings auch weiß, dass sein Team vor keinem Selbstläufer steht. Denn Lobberich hat in der Vorwoche Lank auswärts mit 13 Toren Unterschied von der Platte gefegt.

Im Hinspiel fehlten Aldenrade noch die Mittel, mit der sehr offensiven Deckung Lobberichs umgehen zu können. „Wir waren damals viel zu unbeweglich“, sieht der Trainer seine Mannschaft nun entsprechend gerüstet. „Denn ich gehe davon aus, dass Lobberich wieder so spielen wird.“