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VfB Homberg

Erstes Treffen bei Abel auf der Couch

03.02.2012 | 20:25 Uhr
Erstes Treffen bei Abel auf der Couch
Günter Abel ist seit über drei Jahren VfB-Trainer. (Foto: Lars Fröhlich)

NRW-Ligist will den Vertrag mit seinem Trainer verlängern. Der ist keineswegs abgeneigt, wünscht sich aber eine klare Perspektive. Am Sonntag Testspiel gegen die Sportfreunde Baumberg.

Über drei Jahre betreut Günter Abel den VfB Homberg. Klassenerhalt in der Niederrheinliga, Aufstieg in die NRW-Liga, wieder Klassenerhalt – eine beachtliche Bilanz. „Wir sind mit der Entwicklung mehr als zufrieden und haben mit Günter Abel auch schon ein Gespräch geführt. Zu 99 Prozent deckt sich unsere Auffassung, was die Zukunft angeht“, sagt Hombergs Vizepräsident Wolfgang Graf.

Abel, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, fühlt sich am Rheindeich wohl, will aber Ziele haben: „Die Perspektive ist für mich wichtig. Ich habe mit Wolfgang Graf drei Stunden bei mir zu Hause auf der Couch gesessen, wir sind viele Dinge durchgegangen. Wenn wir uns jetzt nicht für die Regionalliga qualifizieren, dann muss es ein Ziel für das Folgejahr sein. Ich habe keinen Bock, auf der Stelle zu treten.“

Am Sonntag (14 Uhr) im Test gegen Baumberg wird der Coach erstmals Neuzugang Martin Hauffe (TuRU Düsseldorf) im Tor einsetzen. „Martin wird genau wie Benny Carpentier, der im Training mächtig Gas gibt und mehrere Kilogramm abgespeckt hat, jeweils eine Halbzeit spielen. Der Konkurrenzkampf ist da, so möchte ich das haben.“

El Houcine Bougjdi wird nach seiner Leistenverletzung noch geschont. „Das dauert mir fast schon zu lange. Bougi hat jetzt eine Laufeinheit ohne Schmerzen absolviert. Am Montag soll er wieder voll ins Training einsteigen“, sagt Abel.

Wichtig für den Coach: Neben der Kompaktheit forciert er auch die Schnelligkeit im Homberger Spiel. „Ich glaube, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir haben die ganze Woche mit wenig Kontakten trainiert, damit wir mehr Tempo ins Spiel bekommen. Ich würde zum Start in die zweite Serie gerne überraschen.“ Bisher haftet dem VfB der undankbare Titel „Maurermeister“ an – vorrangig deswegen, weil sich die Gegner an der aggressiven Grundausrichtung die Zähne ausbeißen. Abel: „Die Mischung muss sein: Sicher stehen, aber durch schnelle Vorstöße die größtmögliche Gefahr zu erzielen.“

Thomas Tartemann

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