Enttäuschender Auftritt im letzten Heimspiel

Drin das Ding: Christopher Zeh zirkelt den Freistoß zum 2:0 ins Homberger Tor. (Foto: Hayrettin Özcan)
Drin das Ding: Christopher Zeh zirkelt den Freistoß zum 2:0 ins Homberger Tor. (Foto: Hayrettin Özcan)
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Obwohl Gegner Schwarz-Weiß Essen nicht glänzte, kam er am Rheindeich ohne großen Aufwand zu einem 3:0-Sieg.

Duisburg.. VfB Homberg –
Schwarz-Weiß Essen0:3 (0:2)

VfB: Hauffe – Acar, Konarski, Embers – Schiek, Kouam Kengne (60. Erbay), Weiß, Dragovic – Bougjdi (46. Foguing Wafo), Sogolj, Stegmann.
Tore: 0:1 Heinzmann (28.), 0:2 Zeh (38.), 0:3 Bednarski (70.).

Das war’s. Zumindest im Duisburger Westen wurde die Fußball-NRW-Liga am Montagnachmittag abgepfiffen – und fast erwartungsgemäß gelang dem VfB Homberg kein guter Heimabschied von dieser Spielklasse. Gegen Schwarz-Weiß Essen, das noch um die Teilnahme an der Regionalliga-Relegation kämpft, setzte es eine 0:3 (0:2)-Niederlage.

Einmal war das PCC-Stadion noch gut gefüllt. Das lag aber daran, dass viele ETB-Fans ihre Mannschaft im Kampf um den neunten Platz unterstützen wollten. Dabei sah es zur Pause auch noch gut aus; die 1:2-Niederlage des MSV II in Hüls beförderte die Essener aber doch wieder auf Rang zehn.

Für den VfB war dieses Spiel nur noch eine Pflichtaufgabe – wobei die „Pflicht“ vornehmlich darin bestand, die Mittelanstöße nach den Gästetreffern auszuführen. „An dieses Spiel werde ich mich in der Vorbereitung auf die kommende Saison gut erinnern“, versprach Trainer Günter Abel nachher. Er hatte einen weitgehend wehrlosen Auftritt seiner Mannschaft gesehen, wobei der ETB nicht einmal eine Glanzvorstellung abliefern musste. Torjäger Dirk Heinzmann hielt nach einer Ecke ungedeckt den Fuß richtig hin (28.), Christopher Zeh zirkelte einen 18-Meter-Freistoß sehenswert in den Winkel (38.), Kamil Bednarski setzte aus spitzem Winkel den Schlusspunkt, nachdem ihm Martin Hauffe den Ball eigentlich schon vom Fuß genommen hatte (70.).

Gerade von seinen jungen Spielern war Günter Abel enttäuscht: „Manche kriegen gar nicht mit, dass sie hier Oberliga spielen.“ Deshalb wird wohl auf dem Spielermarkt noch einmal zugeschlagen werden müssen.