Eintracht geht die Mission Klassenerhalt ohne Rombouts an

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Mit jugendlichem Elan und jeder Menge Erfahrung – die Tennisdamen vom TC Eintracht Duisburg starten am Samstag ihre schwierige Mission Klassenerhalt.

Wie auch in den vergangenen Jahren ist die Damenmannschaft der Eintracht das Aushängeschild des lokalen Tennissports in der offenen Klasse. Simona Geuer und Co. schlagen immerhin in der 1. Verbandsliga, der zweithöchsten Klasse im Verband, auf. „Dort die Klasse zu halten ist unser klares Ziel. Allerdings wird die starke Konkurrenz etwas dagegen haben“, sagt Geuer und verweist auf namhafte Gegner wie den HTC Blau-Weiß Krefeld oder Schwarz-Weiß Essen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Eintrachtler auf ihre langjährige Spitzenspielerin Karen Rombouts verzichten müssen. Die Niederländerin hat es aus beruflichen Gründen nach New York verschlagen. „Wir konnten uns zehn Jahre lang immer auf sie verlassen. Das zu kompensieren, wird schwer“, erklärt Geuer. Mit Jetske Viveen steht aber weiterhin eine starke Spielerin aus dem Nachbarland im Kader. Darüber hinaus soll eine Mischung aus junger Unbekümmertheit und Routine den Verlust von Rombouts wettmachen.

Katja Dijanezevic ist zwar erst 16 Jahre alt, aber in der regionalen Tennisszene bereits als großes Talent gepriesen. Sie ist in diesem Jahr an Position zwei gemeldet. „Ich bin mir aber sicher, dass Katja für einige Überraschungen sorgen kann“, ist Mannschaftsführerin Geuer zuversichtlich. Mit Britta Schreiber, die aus Oberhausen an die Margaretenstraße gewechselt ist, und der ehemaligen Duisburger Stadtmeisterin Antonia Tadday haben die Eintrachtler zudem frisches Blut dazu bekommen. Die Mannschaft komplettieren die altbekannten Stützen Laura Söhngen, Marilena Funck und eben Simona Geuer. Am Samstag schlagen die Damen beim direkten Konkurrenten aus Kamp-Lintfort auf.

Mit rekordverdächtigen 17 Senioren- und vier Juniorenmannschaften geht die Eintracht in diesem Jahr in die Punktspielsaison. Für die beiden Flaggschiffe, die Damen 50 und die Herren 50, kann in der Niederrheinliga das Ziel nur Klassenverbleib heißen. Die Herren haben sich nach ihrem Aufstieg in die 2. Verbandsliga mit Tobias Wind (vom TV Jahn Hiesfeld) und Kai Gröger (vom TC Grunewald) durchaus prominent verstärkt. Trotzdem ist der Ligaerhalt das realistische Ziel. Am ersten Spieltag hat die Mannschaft um Spitzenspieler René Dunzer spielfrei. „Das haben wir uns gewünscht. Wir analysieren nun die Ergebnisse der Konkurrenz und trainieren auf die erste Begegnung hin“, berichtet Kapitän Sebastian Kersten.