Ein Sieg war drin, aber auch eine Niederlage
23.10.2011 | 22:14 Uhr 2011-10-23T22:14:00+0200Duisburg.War’s nun ein gewonnener Punkt – oder doch deren zwei verlorene? So recht wussten das die Spieler der RESG Walsum nach dem 4:4 (3:2)-Unentschieden bei der IGR Remscheid auch nicht. So oder so reichte das Remis im Bergischen Land aber, um auf Platz zwei in der Rollhockey-Bundesliga vorzustoßen.
Einmal mehr stellten die Roten Teufel genau das unter Beweis, was Trainer Mike Neubauer an seinem Team so stört: die mangelnde Konstanz. Wie schon gegen Darmstadt verpatzten die Walsumer den Start, lagen nach zwölf Minuten mit 0:2 hinten. André Kulossek verkürzte auf 1:2; Christopher Nusch vergab kurz danach einen „Direkten“ nach einer Blauen Karte gegen Remscheids Marcel Wiegershaus. Kurz vor der Pause gelang jedoch durch Kay Hövelmann (22.) und Daniel Kutscha (23.) die Wende zum 3:2.
Nach dem Wechsel überstand die RESG zwar ein Unterzahlspiel nach „Blau“ gegen Lukas Lemkamp unbeschadet, handelte sich aber kurz darauf das zehnte Teamfoul ein, das Yannick Peinke per „Direktem“ zum 3:3 nutzte (31.). Da die IGR aber noch besser hinlangte, zeigte deren Teamfoulanzeige wenig später schon die „15“ an. Björn Burmann ließ sich die Chance zum 4:3 nicht entgehen. Nach dem erneuten Ausgleich durch Markus Wilk (45.) musste die RESG allerdings froh sein, in Unterzahl wegen der Blauen Karte von Kutscha nicht sogar noch das 4:5 zu kassieren.
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