Ein Sieg gegen Rheinbach ist für den OSC Pflicht
19.02.2010 | 21:23 Uhr 2010-02-19T21:23:00+0100
Achim Schürmann hat den alten Gassenhauer noch im Ohr: „Er steht im Tor und nicht dahinter.“ Im Hinspiel des OSC Rheinhausen bei der HSG Rheinbach-Wormersdorf ertönte das Lied immer, wenn HSG-Torwart Daniel Braun (37) einen Ball abwehrte und dem Aufsteiger damit einen Punkt sicherte. „Ich will das Lied nicht mehr hören“, sagt der Trainer des OSC. Da die Rheinhauser morgen um 16 Uhr an der Krefelder Straße Heimrecht und damit auch die Gewalt über die Auswahl des Liedguts haben, besteht die Gefahr ohnehin nicht. Aber diesmal soll der Torwart-Oldie den OSC-Spielern nicht schon wieder die Nerven rauben.
„Wenn wir weiter um Platz eins mitspielen wollen, müssen wir diesen Gegner schlagen. Das hat auch nichts mit mangelndem Respekt zu tun“, stellt Achim Schürmann heraus. Der Aufsteiger aus dem Rheinland war in der Hinrunde noch gut dabei gewesen - nicht nur aufgrund des damaligen 26:26 gegen den OSC - mittlerweile ist das Team jedoch in die untere Tabellenhälfte abgerutscht. Im Rückraum müssen die Rheinhauser morgen Tobias Schwolow ausschalten, der mit 117 Treffern der herausragende Torschütze der HSG ist.
Auf Rheinhauser Seite plagten sich Björn Benner, Tobias Bochwitz und Torwart Sebastian Schmidt mit Magen-Darm-Problemen herum. Morgen dürften jedoch alle drei Spieler an Bord sein.
Mit einem Sieg wollen die Duisburger auf die Erfolgsspur zurückkehren; in der Tabelle ist das Team auf Platz zwei abgerutscht, da Konkurrent TuS Wermelskirchen das Nachholspiel gegen die Bergischen Panther gewann. Der OSC hat jedoch noch das Nachholspiel gegen die SG Schalksmühle-Halver in der Hinterhand.
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