Ein schweres Stück Arbeit – doch der VfB bleibt auf Kurs

HSG RW/TV Oberhausen –
VfB Homberg 20:28 (11:13)

VfB: Wink, Reich, Leigraf (je 5), Schwartz, Kox (je 4), Upietz (3), Gernand, Ostroga (je 1).

Das Endergebnis von 28:20 (13:11), über das sich der VfB Homberg, Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga im Spiel bei der HSG RW/TV Oberhausen freuen durfte, schien sich schon nach rund acht Minuten anzudeuten. Da stand es nämlich bereits 5:0 für die favorisierten Gäste. Eine klare Sache? Nicht ganz: Schnell kamen die Oberhauser nämlich zum 5:5-Ausgleich.

„Wir haben das Spiel nie auf die leichte Schulter genommen, aber phasenweise immer wieder den Faden verloren. In dieser Zeit haben wir uns viele technische Fehler erlaubt und nicht so richtig gut gedeckt. Außerdem hat die HSG eine sehr engagierte Leistung gezeigt“, hatten es VfB-Trainer Rüdiger Winter und seine Spieler trotz der Favoritenrolle im letzten Spiel vor der vierwöchigen Pause nicht gerade leicht.

Nach dem Seitenwechsel waren die Homberger über weite Strecken die bessere Mannschaft, was aber auch daran lag, dass den Oberhausern die Alternativen fehlten, sodass den Gastgebern im Spielverlauf immer mehr die Kraft ausging. „Ich bin froh, dass wir diese Partie heil überstanden haben. Das war ein schweres Stück Arbeit. In den nächsten Wochen gilt es die Fehler noch mehr zu minimieren, damit wir für den Saisonendspurt gerüstet sind“, so der Homberger Coach.

Unterbrochen wird die vierwöchige Regenerations- und Trainingsphase am 9. April um 20 Uhr durch das Kreispokalspiel gegen die Adler aus Bottrop in der Halle der Erich-Kästner-Gesamtschule. Bis dahin könnten sich auch Nils ter Haar und Kevin Wiedemann wieder im leichten Training befinden. Beide hatten zuletzt unter anderem aufgrund einer verschleppten Erkältung ausgesetzt. Doch Trainer Rüdiger Winter und VfB-Urgestein „Pat“ Boermann sind sich einig, dass beide erst wieder voll trainieren und entsprechend auch erst wieder spielen werden, wenn die behandelnden Ärzte grünes Licht geben. „Wir wollen kein Risiko eingehen“, macht Winter dem Duo keinen Druck bei der Genesung.