Ein knappes 10:4 – Ducks siegen in Berlin

Berlin Buffalos –
Duisburg Ducks 4:10

Drittel: 0:3, 3:0, 1:7
Tore: 0:1 (9:37) Lenz (Petry), 0:2 (14:57) Behlau (Schneider), 0:3 (17:17) Loch (Fiedler), 1:3 (21:16) Simon (Jörg Müller), 2:3 (29:39) Ludwig (Marcel Müller), 3:3 (38:06) Ludwig (Marcel Müller), 3:4 (43:13) Fiedler (Schneider), 3:5 (46:30) Marten (Schlie), 4:5 (49:57) Rudloff (Marcel Müller), 4:6 (55:18) Behlau (Loch), 4:7 (56:21) Behlau (Fiedler), 4:8 (58:19) Loch (Fiedler), 4:9 (58:41) Petry (Schneider), 4:10 (59:09) Fiedler (Schneider). Strafen: Berlin 4, Duisburg 4.

Viel „knapper“ kann ein 10:4 nicht ausfallen als dieser 10:4 (3:0, 0:3, 7:1)-Sieg des Skaterhockey-Bundesligisten Duisburg Ducks bei den Berlin Buffalos. In der 50. Minute verkürzten die Bundeshauptstädter auf 4:5 – und erst in der 56. Minute gelang Pascal Behlau das vorentscheidende 6:4 für die Enten. Danach brachen in der schwül-warmen Halle die Dämme und die Gäste aus Duisburg schossen noch einen zweistelligen Erfolg heraus. Verdient war der Erfolg dennoch: „Wir waren die bessere Mannschaft, hatten mehr Spielanteile und auch mehr Schüsse“, so Ducks-Trainer Sven Fydrich.

Die Hitze war für die beiden Mannschaften nicht gerade angenehm. „Da hat man schon im Stehen geschwitzt“, berichtet der Duisburger Coach, der zudem kurzfristig krankheits- und verletzungsbedingt auf Brandon Bernhardt und Lars Neuhausen verzichten musste. So standen den Enten nur zehn Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. „Im ersten Drittel lief es noch sehr gut. Wir haben den Ball laufen lassen und dementsprechend eine 3:0-Führung herausgeschossen“, so Fydrich. Nach der Pause begünstigten Duisburger Stellungsfehler den Berliner Ausgleich, sodass es mit einem 3:3 in die zweiten Pause ging. Zwar trafen der Berliner in Duisburger Diensten Paul Fiedler sowie Julien Marten zum 5:3, doch Berlin kam – zum dritten Mal aufgelegt von DEL-Profi Marcel Müller – auf 4:5 heran. Die größeren Kraftreserven hatten dann aber doch die Ducks, die auf 10:4 davonzogen. Fydrich: „Die Jungs sind danach noch gemeinsam feiern gegangen. Das haben sie sich verdient.“