Duisburgs Landesligisten auf Augenhöhe

Beim TV Issum kamen die OSC Löwen zunächst nicht ins Spiel, konnten dann aber auch dank der Treffer von Julian Kamp noch ein Remis feiern.
Beim TV Issum kamen die OSC Löwen zunächst nicht ins Spiel, konnten dann aber auch dank der Treffer von Julian Kamp noch ein Remis feiern.
Foto: Christoph Karl Banski
Was wir bereits wissen
Der VfL Rheinhausen, die OSC Löwen II und Hombergs Reserve belegen punktgleich die Plätze neun bis elf. Diesmal siegt nur der VfB.

Duisburg..  Zum Ende der Hinrunde finden sich die drei Duisburger Handball-Landesligisten in der Tabelle punktgleich auf den Plätzen neun bis elf wieder.

TV Issum –
OSC Löwen Duisburg II 25:25 (9:10)

SG: Julian Kamp (7), Wolfhagen (6/1), Yannick Kamp (5), Telohe (4), van Deventer (3).

Bereits zum vierten Mal in Folge blieben die Junglöwen ungeschlagen. „Wir haben zunächst nicht ins Spiel gefunden und nach zehn Minuten schon mit 0:4 zurück gelegen. Aber Kampfgeist und Wille haben uns zurück ins Spiel gebracht“, kann SG-Trainer Carsten Klottig nach anfänglichen Schwierigkeiten insgesamt ein positives Hinrundenfazit ziehen. Größtes Ärgernis am vergangenen Wochenende: „Wir haben viel zu viele Fahrkarten geworfen und damit den sowieso schon starken Issumer Torwart erst richtig warm gespielt“, ärgerte sich der Übungsleiter über diverse vergebene Torchancen. Nun liegt der Fokus aber auf dem Derby beim VfB Homberg II am kommenden Sonntag.

VfL Rheinhausen –
SC Bottrop 32:40 (14:17)

VfL: Hüfken (6/2), Woyt, Nepicks, Kugel (je 4), Hielscher (4/2), Brunotte, Kowalewski (je 3), Gangelhoff (2), Gamalski.

Zwar befindet sich VfL-Trainer Martin Gräfen auf dem Wege der Besserung, doch erneut stand Sven Petersen als Ersatztrainer an der Seitenlinie. Ohne die altgedienten Michael Schubert und Nils Deinert gelang es den Rheinhausern nicht, der Defensive die nötige Stabilität zu verleihen, sodass am Ende 40 Gegentore hingenommen werden mussten. „Ralf Gangelhoff war der einzige der älteren Spieler, der am Samstag einsatzbereit war. Ansonsten lautete das Motto wieder einmal ‚Jugend forscht’, was leider zu diesem deutlichen Ergebnis geführt hat. Ich habe aber dennoch gute Ansätze gesehen. Schließlich sind 32 eigene Treffer eine sehr gute Quote“, war Sven Petersen trotz der Niederlage zumindest halbwegs zufrieden.

VfB Homberg II –
HSG Mülheim II 44:21 (19:10)

VfB: Ostroga, Kanschat (je 9), Weigt (6), Knapp, Dürdoth (je 5), Thiel (4), Görgen (3), Süßer (2), Butry.

„In den ersten 15 Minuten hatten wir ganz schön zu knabbern. Aber dann haben wir die nötigen Mittel gefunden und plötzlich hat alles reibungslos geklappt“, konnte VfB-Trainer Christian Wetteborn mit seinem Team zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg einfahren, was aufgrund der aktuellen Tabellensituation zu einem spannenden Derby gegen die SG OSC Löwen II in der kommenden Woche führen dürfte.

Entsprechend betrachtete der Homberger Übungsleiter das Duell gegen den Tabellenletzten am Sonntag spontan als Testlauf für die nächste Partie, da bereits zur Pause ein deutlicher Vorsprung feststand und dieser auch nicht mehr aus der Hand gegeben wurde: „Wir haben dann verschiedene Sachen ausprobiert, die sofort wunderbar geklappt haben“, so der Trainer, der zugleich Spielanteile für Spieler in petto hatte, die sonst nicht so viele Einsatzzeiten bekommen. Insgesamt glaubt Christian Wetteborn, dass die nächsten vier Wochen bereits über den weiteren Saisonverlauf Auskunft geben werden, da in dieser Zeit alle Mannschaften in der unteren Tabellenregion gegeneinander antreten müssen.