Duisburg war Treffpunkt für die Säbel-Talente aus dem Rheinland

Der Rheinische Fechter-Bund nutzt Duisburgs Sportinfrastruktur, um die Säbelfechter aus dem Rheinland fit zu machen. Die neue Sportjugendherberge und die gut ausgestattete Fechthalle der Eintracht waren für Olaf Kawald, Fachbereichsleiter Säbel im Deutschen Fechter-Bund, gute Argumente, um 30 Säbel-Schüler aus Dormagen, Mülheim, Ratingen und Solingen nach Duisburg einzuladen. Unter der Leitung von Vitaly Chernos (Säbeltrainer Dormagen) und Gergely Bokor (Dormagen, Assistent des Bundestrainers) trainiert der Nachwuchs noch bis heute im Sportpark Wedau.

Parallel nutzten in der Woche nach Ostern die Eintracht-Florettjugendlichen die Zeit in den Fechthallen, um sich für die Deutschen Meisterschaften Ende April und Anfang Mai vorzubereiten. Die Eintracht-Cheftrainer Klaus-Dieter Rose und Nidia Logan sind optimistisch: „Wir haben in den letzten Jahren das Potenzial unserer Jugendlichen stark ausgebaut.“ Mit den neuen internationalen Trainern Wojtek van Barneveld aus den Niederlanden und Miro Lusic (Kanada/Kroatien) hat die Eintracht seit Anfang des Jahres ein kompetentes Trainerteam. „Wir sind nach dem Olympiastützpunkt Bonn die Nummer 2 im Rheinland für die Florettnachwuchsarbeit“ so Abteilungsleiter Christof Arnold.

Neben dem fleißigen Training steht während des Osterlehrgangs aber auch die Analyse von Fechtstilen an. Dazu bietet sich momentan die Live-Übertragung der Weltmeisterschaften der Juniorenaltersklasse aus Usbekistan an. Der Fechtnachwuchs beobachtet gezielt und kann sich über gute Ergebnisse der Freunde aus Tauberbischofsheim und Leverkusen freuen.

Die guten Ergebnisse in der Jugendarbeit bei Eintracht sind auch im Aktivenbereich zu spüren. Bei den Deutschen Meisterschaften im Damenflorett sprang Platz sechs heraus; die Herrenfechter mussten sich im Viertelfinale dem späteren Mannschaftsmeister OFC Bonn geschlagen geben und wurden Achter. Senioren-Vizeweltmeister Udo Jacoby zieht Bilanz: „Es ist das beste Ergebnis seit 20 Jahren – und es ist in den nächsten Jahren noch viel Luft nach oben.“