DSV muss wieder am Freitag ran

Valdet Totaj (Mitte) und Deniz Hotoglu wollen auch am Freitag gegen den PSV Lackhausen für Torgefahr sorgen.
Valdet Totaj (Mitte) und Deniz Hotoglu wollen auch am Freitag gegen den PSV Lackhausen für Torgefahr sorgen.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Nach dem 2:1-Derbysieg beim FSV treffen die Wanheimerorter nun daheim auf den PSV Lackhausen. In der Tabelle geht es weiter ganz eng zu.

Duisburg..  Ralf Kessen hatte wenig Vergnügen, als er am Sonntag auf die Ergebnisse der Fußball-Landesliga geblickt hat. „Nicht einer, der hinter uns steht, hat verloren. Das gibt es doch nicht“, konnte es der Trainer des Duisburger SV 1900 kaum fassen. Da hatte sein Team am vergangenen Freitag das Derby beim FSV Duisburg mit 2:1 gewonnen, doch der Vorsprung auf die Abstiegsränge blieb bei fünf Punkten stecken. Auch diesmal geht es für die Wanheimerorter am Freitag zur Sache: Um 20 Uhr spielen die 1900er zu Hause an der Düsseldorfer Straße gegen den PSV Wesel-Lackhausen.

„Das einzig Gute an den Ergebnissen ist, dass es jetzt nur noch vier Spieltage bis zum Saisonende sind“, schüttelt Kessen den Kopf. Umso wichtiger ist die Partie gegen Wesel am Freitag. Denn der neuntplatzierte PSV liegt nur zwei Punkte hinter dem DSV, der Rang sieben einnimmt. Gewinnen die 1900er, sollten sich die Sorgenfalten glätten lassen. Setzt es allerdings eine Niederlage, kommen noch drei stressbehaftete Spiele auf das Kessen-Team zu.

Zuversicht zieht der DSV-Coach aus dem Derbysieg der Vorwoche. „Wir haben mit viel Kampf und Leidenschaft gespielt“, so der Coach. Die 1900er standen zwar tief und setzte auf Konter, „aber wir sind ja auch nicht zum Zirkusmachen zum FSV gefahren“. Rein personell war der DSV an der Warbruckstraße nicht sonderlich defensiv aufgestellt, sondern nur ebenso ausgerichtet. „Ich hätte mir nur etwas mehr Entlastung gewünscht.“ Daher wird sich gegen Lackhausen am Personal kaum etwas ändern. „Der PSV spielt mit vielen langen Bällen und ist schnell auf dem Weg nach vorne“, sagt Kessen über den Gegner.