DSV 98 verliert Lokalderby

Duisburger SV 98 –
ASC Duisburg II 11:12

Viertel: 3:3, 5:2, 2:3, 1:4
DSV: Petrov (3), Graue (2), Wies, Wendel, Brauer, Elsenpeter, Ranta, Leszek.
ASCD: Goma (4), Illinger (3), Grohs (2), Schüring, Möller, Schimanski

Am Samstag hätten die Zweitliga-Wasserballer des Duisburger SV 98 einen großen Schritt in Richtung Bundesliga-Aufstiegsrunde machen können – doch stattdessen gab das Team von Trainer Marek Debski eine Zwei-Tore-Führung vor dem letzten Viertel im Spitzenspiel und Lokalderby gegen den ASC Duisburg II noch aus der Hand und musste so eine 11:12 (3:3, 5:2, 2:3, 1:4)-Niederlage hinnehmen.

Bitter ist die Niederlage nicht in Hinsicht auf die ASCD-Reserve, die ja nicht aufstiegsberechtigt ist, wohl aber mit Blick auf die Tabelle: Der Düsseldorfer SC (16:4) Punkte ist nun am DSV (14:4) vorbeigezogen. Schon am heutigen Dienstag um 20.50 Uhr geht es auswärts gegen die Landeshauptstädter im nächsten Spitzenspiel zur Sache. Die 98er müssen gewinnen müssen, um wieder die Aufstiegsrunde im Blick zu haben.

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (3:3) setzte sich der DSV zunächst bis zur Halbzeitpause mit 8:5 ab. Die Amateure kamen im dritten Viertel zwar wieder besser in die Partie, dennoch konnten die 98er mit einem 10:8-Vorsprung in den letzten Abschnitt gehen. Nun aber nutzte der ASCD jeden Fehler der 98er aus und glich zum 11:11 aus. In der letzten Minute hatte der DSV den Siegtreffer auf der Hand.

Doch während das Debski-Team scheiterte, traf im Gegenzug Pol Goma zum Sieg für die Amateure. Debski: „Das war ein sehr gutes Spiel von uns. Alle haben zu 100 Prozent gekämpft und vor allem die Moral hat gestimmt. Leider haben wir im letzten Abschnitt vier Weihnachtsgeschenke verteilt.“

Der SV Rheinhausen unterlag dem Düsseldorfer SC klar mit 7:28. Nach einer turbulenten Woche, in der mehrere Spieler zurück getreten sind, musste der SVR mit einer stark verjüngten Mannschaft antreten. Torschützen: Martin Werner, Dominik Hoffmann (je 3) und Gian Luca Steil. Das Spiel wurde gleichzeitig als Pokalspiel gewertet.