DSV 98 hat den Wiederaufstieg fest im Visier

Der Duisburger SV 98 kann heute die letzten Zweifel beseitigen, am Turnier um den Wiederaufstieg in die Deutsche Wasserball-Liga teilzunehmen. Die Mannschaft von Trainer Marek Debski ist angesichts von sechs Punkten Vorsprung bei noch drei ausstehenden Spielen lediglich theoretisch durch den Düsseldorfer SC noch von Platz zwei zu verdrängen. Zu Rang eins wird es wohl nicht mehr reichen: Den belegt die nicht aufstiegsberechtigte Reserve des Lokalrivalen ASCD.

Gegen den Tabellenvorletzten SV Lünen 08 ist heute um 16 Uhr im heimischen Inselbad ein Pflichtsieg einkalkuliert. Zur Einstimmung steigt zuvor ab 11 Uhr im Becken an der Kruppstraße ein C-Jugend-Turnier, an dem neben dem DSV noch die DJK Poseidon, der DSSC 09/20, die Freien Schwimmer, der ASCD und der WSV Schermbeck teilnehmen.

Während der DSV die 2. Liga West nach oben verlassen will, steht der SV Rheinhausen vor dem umgekehrten Weg. Der SVR ist nach dem 6:19 gegen den SV Krefeld 72 II weiter Tabellenletzter. Freilich spielt auch nur noch ein Rumpfteam, nachdem zehn Akteure den Verein verlassen haben. Sie hatten dem Vorstand ein Ultimatum gestellt, sich von Trainer Andreas Kammermeier zu trennen. Für SVR-Chef Lothar Haferkamp kein Thema: „Nach vielen erfolgreichen Jahren gibt es für uns keinen Grund, den Trainer während einer etwas schlechteren Saison zu entlassen. Wir lassen uns nicht von Spielern erpressen.“