DSV 1900 erreicht FVN-Pokal

Valdet Totaj traf zweimal für den DSV 1900.
Valdet Totaj traf zweimal für den DSV 1900.
Foto: Fabian Strauch
Was wir bereits wissen
In einem rein Duisburger Duell gewann der Landesligist DSV beim Bezirksligisten Meiderich 06/95 mit 4:0. Auch der A-Kreisligist DJK Wanheimerort war auf einem guten Weg, unterlag Mülheim 07 aber 1:3 nach Verlängerung.

Duisburg..  Vier Duisburger Mannschaften haben den Einzug in den Fußball-Niederrheinpokal geschafft. In der fünften und letzten Runde des Kreispokals gewann der DSV 1900; die DJK Wanheimer­ort verlor knapp.

Meiderich 06/95 – Duisburger SV 1900 0:4 (0:1): Gut 25 Minuten lang tat sich an der Honigstraße wenig. Die erste Torchance des Spiels nutzte Valdet Totaj, der aus 16 Metern in den rechten Winkel schlenzte. In der Folge gewannen die Gäste mehr Kontrolle über das Geschehen. Fünf Minuten nach dem Wechsel war es erneut Totaj, der nach einer Ecke auf 2:0 erhöhte. „Da waren wir kilometerweit vom Mann weg. Solche Tore ärgern mich“, meinte 06-Coach Ralf Gemmer, der mit der spielerischen Leistung seiner Elf einverstanden war. Allerdings erarbeiteten sich die Gastgeber kaum Chancen. Gefährlich wurde es nur, als DSV-Keeper Julien Schneider einen Freistoß von Petros Tzikas aus dem Eck boxen musste (77.). In der Schlussphase schraubten Sascha Schnecker (85.) und Shinya Kondo (90.) das Ergebnis nach oben. „Wir haben die Sache seriös über die Runden gebracht“, war Gästetrainer Ralf Kessen mit seinem Team zufrieden. 06/95 meldete am Rand der Partie mit Torhüter Stefan Minz, Angreifer Dursun Can (beide Hamborn 07 II) und Defensivmann Andrees Minta (Dinslaken 09) drei Neuzugänge.

DJK Wanheimerort – Mülheim 07 1:3 (1:1, 1:1) n.V.: Das Erreichen des Niederrheinpokals mit attraktiven Gegnern war für den A-Kreisligisten aus Wanheimerort zum Greifen nah. Doch trotz bester Chancen mussten sich die Wanheimerorter dem klassenhöheren Bezirksligisten knapp nach Verlängerung geschlagen geben. Der Auftakt war optimal, denn schon nach fünf Minuten brachte Christian Hopp die DJK am Honnenpfad mit 1:0 in Führung. Mülheim versuchte, Druck zu machen, doch die besseren Chancen hatten die Gastgeber. Dennoch fiel in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 1:1. Ein zu früh abgeschlossener Alleingang und ein Lattentreffer hätten den Sieg bedeuten können. Ein Konter brachte die Mülheimer Führung (112.) In der Nachspielzeit der Verlängerung folgte noch das 1:3 (122.).

Aus Duisburg sind außerdem der VfB Homberg (als Noch-Oberligist automatisch qualifiziert), der VfL Rheinhausen (Zweiter im Moerser Kreispokal) und Hamborn 07 (2:0-Sieg beim SV Walsum in der Vorwoche) qualifiziert. In der fünften Runde des Kreispokals für Duisburg, Mülheim und Dinslaken gab es am Mittwoch zudem folgende Ergebnisse: SuS Dinslaken 09 – Glückauf Möllen 2:4 und Rot-Weiß Mülheim – VfB Speldorf 1:2.