Drittletzter Akt der Homberger Abschiedstour

Foto: Lars Heidrich

Drei Spiele noch – dann ist die Zugehörigkeit des VfB Homberg zur Fußball-Oberliga erst einmal wieder Geschichte. Am vergangenen Sonntag sind die als Absteiger feststehenden Gelb-Schwarzen durch die 1:4-Pleite in Hilden und den gleichzeitigen 2:1-Sieg des VdS Nievenheim in Hiesfeld wieder auf den letzten Platz abgerutscht. Zumindest das würden Trainer Günter Abel und sein Team am Pfingstmontag gern wieder korrigieren, wenn der 1. FC Bocholt um 15 Uhr im PCC-Stadion gastiert.

Dass es abgesehen von diesem absoluten Minimalziel kein leichtes Unterfangen wird, die eigene Elf für den Schlussspurt zu motivieren, weiß Abel natürlich auch: „Natürlich haben wir versucht, die Spannung hochzuhalten, aber das wird halt von Woche zu Woche schwieriger.“ Abgesehen vom möglichen Sprung auf Platz 17 – Nievenheim kickt gleichzeitig bei Schwarz-Weiß Essen – ist es für beide Mannschaften ein Spiel um die sprichwörtliche goldene Ananas. Auch beim Aufsteiger des Vorjahres ist die Luft raus: Als Vierter nach der Hinrunde gab es in der Rückserie bislang nur 14 Punkte für die Westfalen – und damit gerade einen mehr als für den VfB. Zuletzt setzte es sogar drei Niederlagen in Folge. Für die kommende Saison hat Bocholt allerdings schon mächtig aufgerüstet: Neben dem MSV-U-23-Trio Öztürk/Yerek/Kleinpaß wechselt auch der Ex-Homberger El Houcine Bougjidi vom KFC Uerdingen an den Hünting, außerdem Oberliga-Toptorjäger Philipp Goris von Rot-Weiß Oberhausen II.

Günter Abel wünscht seinem Ex-Klub dann auch für die kommende Spielzeit alles Gute – am Montag will er freilich noch einmal einen Sieg einfahren. Eric Holz fehlt gelbgesperrt.