Dritter Saisonsieg für Homberg

Raus mit der Freude! Nach langer Wartezeit durfte VfB-Coach Günter Abel mal wieder einen Sieg bejubeln.
Raus mit der Freude! Nach langer Wartezeit durfte VfB-Coach Günter Abel mal wieder einen Sieg bejubeln.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
VfB gewinnt beim VfR Fischeln mit 2:0 – und damit erstmals wieder seit November. Am Ostermontag kommt Hönnepel-Niedermörmter.

Duisburg..  Günter Abel genoss den Anblick. „Da waren lauter Männer, die wie kleine Kinder rumkreischten“, beschreibt der Trainer des Fußball-Oberligisten VfB Homberg, was er am Gründonnerstagabend auf dem Platz des VfR Fischeln verfolgen durfte. Ausgelassene Freude herrschte bei den Kickern des von der Konkurrenz schon abgeschriebenen Schlusslichts über den erst dritten Saisonsieg und den ersten seit dem 9. November 2014. Mit 2:0 (0:0) behielt der VfB in Krefeld die Oberhand.

„Und das verdient, wie mir auch mein Trainerkollege Josef Cherfi bestätigt hat“, meinte Günter Abel, der zufrieden feststellte, dass die Serie von zuvor vier Unentschieden seiner Elf endlich einmal die lang vermisste Sicherheit zurückgebracht hatte. Dabei mussten die Gäste sogar noch kurz nach Beginn der Partie einen Rückschlag hinnehmen, als Kapitän und Abwehrchef Thomas Schlieter nach sieben Minuten mit einer Zerrung vom Platz musste. Für ihn rückte Patrick Polk in die Innenverteidigung, dessen Aufgaben im Mittelfeld der eingewechselte Simon Kouam Kengne übernahm. „Das hat dann auch gut gepasst“, so Abel.

Der VfB-Coach sah eine von seinen Schützlingen schon überlegen bestrittene erste Hälfte, in der es gelang, mit Kontern immer wieder in den Rücken der Fischelner Defensive zu stoßen. Die zwei besten sich daraus ergebenden Chancen ließ Jonas Rölver ungenutzt. Nach Wiederbeginn mussten die Homberger dann erst einmal eine starke Phase der Gastgeber überstehen, in der vor allem Keeper Fabian Groß bei seinem Startelfdebüt zeigte, dass auf ihn Verlass ist. Günter Abel: „Hut ab, das war eine tadellose Leistung.“

Der zweite Spieler, den er aus dem starken Kollektiv hervorhob, war Oldie Sunay Acar. „Er hat seinen 27. Frühling. Normalerweise wechseln wir ihn nach einer Stunde aus, weil der Akku leer ist, aber diesmal hat er bis zum Ende durchgehalten.“ Und das wichtige 1:0 erzielt: Mit einem 20-Meter-Freistoß ins Torwarteck überraschte er VfR-Schlussmann Halil Ibrahim Özcelik (59.). Der war zwei Minuten später dann erneut geschlagen, als Mittelstürmer Almir Sogolj eine Flanke von Oguzhan Cuhaci direkt verwertete.

Weiter geht es für den VfB nun am Ostermontag um 15 Uhr im heimischen PCC-Stadion, wo im gesamten Saisonverlauf auch erst ein Sieg gelang. Dort gastiert mit dem SV Hönnepel-Niedermörmter der Meister des Vorjahres. „Da freuen wir uns richtig drauf“, sagt Günter Abel vor dem Wiedersehen mit den Ex-Hombergern Nedzad Dragovic, Tim Weichelt, Dennis Terwiel und Pascal Nimptsch – sowie natürlich Kult-Coach „Schorsch“ Mewes.