Drei Duisburger Teams kassierten Niederlagen

Rene van Deventer erzielte sechs Treffer für die OSC-Reserve. Für einen Sieg reichte das aber nicht.
Rene van Deventer erzielte sechs Treffer für die OSC-Reserve. Für einen Sieg reichte das aber nicht.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
In der Handball-Landesliga erzielte nur Spitzenreiter HSG Ve/Ru/Ka einen Sieg. OSC II, VfL und VfB II verloren.

Drei von vier Duisburger Handball-Landesligisten kassierten eine Niederlage. Und alle konnten nur mit einem Rumpfkader antreten.

VfL Rheinhausen –
DJK Styrum 06 28:34 (16:16)

VfL: Bettgens (8), Wüsthoff, Hüfken (je 6), Schubert, Gardijan, Fiegen, Bruckmann (je 2).

Ohne drei Leistungsträger, darunter Nils Petersen, mussten die Rheinhauser am Samstagabend antreten. Zusätzlich verletzte sich in der 22. Minute Nils Deinert. „Die Ausfälle konnten wir nicht kompensieren. Am Ende hat die Kraft nicht gereicht“, war VfL-Trainer Sven Petersen mit der Leistung seines Teams insgesamt zufrieden. Auch wenn seine Spieler im Verlauf zu viele Fehler machten, die zu einfach Kontertoren der Gäste führten.

TV Biefang –
HSG Ve/Ru/Ka 20:25 (10:12)

HSG: Dickel (10/3), Tebart (6), Fischer (5/2), Weigt (2), Giesbertz, Gatza.

Trotz einer durchwachsenen Leistung bleiben die Rumelner weiter ungeschlagen auf Verbandsligakurs. Doch die vielen Siege haben auch einen Nachteil: „Teilweise glauben meine Jungs inzwischen schon vor der Partie, dass sie das Duell schon gewonnen haben“, haben die Schützlinge von HSG-Trainer Peter Wiedemann im Moment fast schon zu viel Selbstvertrauen. Entsprechend hatte vor der verdienten Siegesfeier vor allem der Coach eine Menge Arbeit vor sich: „Ich muss die Spieler im Moment häufiger darauf hinweisen, dass wir noch nicht aufgestiegen sind und auch in den Auszeiten habe ich immer wieder gesagt, dass sie die Ruhe bewahren sollen.“

OSC Wölfe Rheinhausen II –
HSG RW/TV Oberhausen 23:34 (8:18)

OSC: van Deventer, Wiesehahn (je 6), Weidemüller (4), Wolfhagen (3), Bay (2), Drymalla, Kugel.

Das Rumpfteam des OSC-Nachwuchses wurde in der ersten Hälfte einfach nicht wach, sodass bereits zur Pause ein Rückstand von zehn Toren aufgeholt werden musste. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber dann deutlich wacher und es wurde gegengehalten. „Oberhausen war qualitativ einfach besser. Bei zwei guten Halbzeiten wäre aber deutlich mehr drin gewesen“, so OSC-Trainer Sascha Thomas. Lukas Drymalla zog sich einen Bänderriss zu.

TV Borken –
VfB Homberg II 26:25 (8:11)

VfB: Pellinger, Flintrop (je 7), Ostroga (6), Kanschat, Dürdoth (je 2), Butry.

Gerade erst konnte sich Dennis Kanschat zurückmelden. Doch sowohl er, als auch Maurice Butry und Milosz Ostroga verletzten sich im Verlauf der Partie und drohen erneut länger auszufallen. Dabei zeigten die Homberger bis zur Pause ein richtig starkes Spiel. „Uns haben dann einfach die Alternativen auf der Bank gefehlt. Entsprechend war nicht mehr drin, obwohl alle bis zu bitteren Ende gekämpft haben. In Topbesetzung wäre bestimme mehr möglich gewesen“, so VfB-Trainer Christian Wetteborn.