Doppelter Grund zum Jubeln für VfB

Treffsicher: Dennis Kanschat warf beim 37:30 gegen Dinslaken elf Tore für die Homberger Reserve.
Treffsicher: Dennis Kanschat warf beim 37:30 gegen Dinslaken elf Tore für die Homberger Reserve.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Für die Homberger Reserve ist der Klassenerhalt nach dem 37:30 gegen Dinslaken zum Greifen nah. VfL holt im Endspurt noch einen Punkt.

Duisburg..  Fünf Punkte gab es für die drei Duisburger Handball-Landesligisten im Saisonendspurt. Damit rückt der definitive Klassenerhalt des VfB Homberg II und des VfL Rheinhausen immer näher, während die zweite Mannschaft der OSC Löwen Duisburg definitiv auch im kommenden Jahr in der Landesliga antreten wird.

VfL Rheinhausen –
TV Borken 32:32 (15:15)

VfL: Nepicks (8), Woyt (7), Hüfken (4), Gamalski, Hielscher, Brunotte (3), Kugel (2), Gangelhoff (2/2).

Bis zur 50. Minute hatte VfL-Trainer Martin Gräfen nicht das Gefühl, dass seiner Mannschaft noch ein Erfolg gelingen würde. Immerhin lagen die Gastgeber da noch mit 25:30 hinten. Doch dann stellten die Rheinhauser auf offene Deckung um. „Zusätzlich sind die Borkener am Ende nervös geworden, sodass sie viele Fouls mit Zeitstrafen und technische Fehler produziert haben. Dadurch konnten wir zum insgesamt glücklichen Ausgleich kommen“, sah der Coach der Bergheimer eine spannende und knappe Schlussphase. Insgesamt war Martin Gräfen zwar mit der Angriffsleistung zufrieden, die Abwehrreihe fiel aber auf beiden Seiten durch. „Unsere Torhüter nehme ich aber von der Kritik aus. Die haben eine gute Leistung gezeigt“, so der Trainer.

SG OSC Löwen II –
HSG Mülheim II 34:22 (19:8)

OSC Löwen II: Telohe (7), Wolfhagen (6), Weidemüller (4), Hoppert, Thomas (je 3), Dyx, Bay, Fenzel (je 2).

Bereits zur Pause lagen die OSC Löwen deutlich in Front. Am Ende hätte sogar ein noch deutlicheres Ergebnis gegen den Tabellenletzten zu Buche stehen können. Doch angesichts der Ausgangslage und der Tatsache, dass sich aktuell diverse Spieler im Abiturstress befinden, nutzten die Gastgeber die Gelegenheit, um viele taktische Varianten auszuprobieren. In den nächsten Wochen kommen auf die SG schließlich noch ein paar schwere Partien zu. Entsprechend kamen die Spieler nicht nur auf ungewohnten Positionen zum Einsatz. Zusätzlich wurden Akteure eingesetzt, die im bisherigen Saisonverlauf nur wenig bis gar keine Spielzeiten bekommen hatten. Das Minimalziel Klassenerhalt ist nun erreicht. Entsprechend laufen die letzten Partien bereits als Vorbereitung für die neue Saison. Zu diesem Zweck wird zwar weiterhin hart trainiert, doch gleichzeitig gewährt das Trainergespann auch freie Hand, sodass sich die Spieler sowohl im Training als auch im Spiel selber ein wenig ausprobieren können.

VfB Homberg II –
MTV Dinslaken II 37:30 (18:19)

VfB II: Kanschat (11), Ostroga (6), Thiel (5), Wiesehahn, Weigt (je 4), Wibbeke (3), Lammert (2), Görgen (1).

Nicht nur mit der Leistung seiner Mannschaft war VfB-Trainer Christian Wetteborn am Ende zufrieden. Als am späten Sonntagabend auch noch feststand, dass der HC TV Rhede seine Partie gegen den VfR Saarn verloren hatte, kannte die Freude kaum noch Grenzen. Immerhin sammelten die Homberger – auch durch den besseren direkten Vergleich gegen Rhede – wichtige Punkte gegen den Abstieg. „Noch ein Punkt am kommenden Wochenende – und uns kann auch der mögliche Relegationsrang nicht mehr gefährlich werden“, so der Coach. Dabei bekam seine Mannschaft am vergangenen Wochenende den Gegner zunächst nicht in den Griff. Doch nach dem Seitenwechsel lief es deutlich besser. „Wir haben mehr zugepackt und den Körperkontakt gesucht. Dadurch stand die Defensive deutlich besser“, sah der Trainer ein hartes, aber faires Duell.