Dönmez ist für VfB kein Thema mehr

Oguzhan Cuhaci traf für den VfB Homberg im Test gegen Uerdingen.
Oguzhan Cuhaci traf für den VfB Homberg im Test gegen Uerdingen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nach seinem zerschlagenen Türkei-Wechsel gab es losen Kontakt zu Ex-Klub VfB, der „Reisende aber nicht aufhalten“ will. Im Test gegen Uerdingen schlug sich Homberg wacker. FSV Duisburg siegt 5:1 gegen Hö-Nie II.

Sehr ordentlich zog sich Fußball-Oberligist VfB Homberg im Vorbereitungsspiel gegen Regionalligist KFC Uerdingen aus der Affäre. Die Gelb-Schwarzen führten zur Pause nach Toren von Ogi Cuhaci (9.) und Sunay Acar (21.) 2:1. Per Doppelschlag (55., 56.) drehte der KFC nach Wiederanpfiff die Partie in einen 3:2-Sieg.

„Was wir in der ersten Hälfte gezeigt haben, war richtig gut“, freute sich Trainer Günter Abel, „wir waren spielfreudig und haben den Gegner wesentlich höher attackiert. Almir Sogolj hatte kurz vor der Pause sogar das dritte Tor auf dem Fuß.“ Danach zeigten die Homberger ihr anderes Gesicht. „Ein Mal haben wir den Ball nicht wegbekommen und in der anderen Szene führte ein Fehlpass zum Gegentor. Das waren wieder die obligatorischen Fehler-Minuten“, bilanzierte Abel.

Auch diese Begegnung nutzte der Ex-Profi, um einige Varianten zu testen. So lief Verteidiger Patrick Polk als „Sechser“ auf. Mittelfeldspieler Eric Holz agierte als linker Außenverteidiger. Sunay Acar, eigentlich Defensivstratege, überzeugte erneut als zweite Sturmspitze. Abel schmunzelnd: „Ob das die endgültige Lösung für die Meisterschaft ist, wird man sehen. Der alte Mann Sunay hat das jedenfalls gut gemacht.“

Kein Thema ist beim VfB eine Rückkehr von Hakan Dönmez, dessen geplanter Türkei-Wechsel sich gerade zerschlagen hat. Abel: „Reisende soll man nicht aufhalten.“ Dönmez spielt derzeit beim Westfalen-Oberligisten VfB Hüls vor.

Kein Déjà-vu-Erlebnis gab es für Landesligist FSV Duisburg im Test gegen die Reserve des SV Hönnepel-Niedermörmter. Das Duell gegen den Bezirksligisten hatte es schon im Sommer gegeben: Damals verlor das Team von Heiko Heinlein nach 2:0-Pausenführung noch mit 2:5. „Die Parallelen waren nun frappierend“, so der Coach, denn nach 45 Minuten lag sein überlegenes Team durch Osman Ardic und Salih Altin wieder mit 2:0 vorn. Der damalige Einbruch blieb diesmal aber aus: Neuzugang Gökhan Kiltan, Gianni Vaccarello und Aleksandar Jovic schossen ein klares 5:1 heraus.