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Diesmal kein La Paloma gegen Wülfrath

25.01.2013 | 18:53 Uhr
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Diesmal kein La Paloma gegen Wülfrath
Nach dem Derby gegen ETuS und TVA wieder „getrennt“ auf Punktejagd.Foto: Hayrettin Özcan

Duisburg. Keine schöne Situation für den TV Aldenrade. Denn in der vergangenen Woche hatte der Verein mit den Folgen eines Wasserrohrbruchs in der Halle am Driesenbusch zu kämpfen.

TB Wülfrath – TV Aldenrade (So., 16.45 Uhr): Das hieß auch für die Frauenmannschaft, dass kreative Lösungen für das Training gefragt waren. Am Dienstag trainierten die erste und zweite Mannschaft gemeinsam in der Halle Nünninghof. Gestern Abend war noch eine Einheit an der Römerstraße verfügbar. „Wir hoffen natürlich, dass das Problem bis zum nächsten Wochenende gelöst ist und wir wieder am Driesenbusch spielen können“, sagt Trainerin Ramona Kugler-Höing. Wie der Gegner am Sonntag jedoch einzuschätzen ist, ist die große Frage. Zwar steht Wülfrath als Zwölfter auf dem drittletzten Rang, doch das ist nur die halbe Wahrheit. In der vergangenen Woche unterlag der Turnerbund zwar knapp der SG Überruhr, feierte zuvor aber fünf Siege in Folge und holte so zehn der aktuell zwölf Punkte. „Das Hinspiel war kein Glanzstück von uns. Da kamen wir auch mit dem Derbysieg gegen Wedau in Rücken, dachte aber offenbar wir könnten La Paloma spielen. Das geht nicht“, so Kugler-Höing. Das Team ist komplett; auch Vanessa Konopek hat das Training wieder aufgenommen.

ETuS Wedau – Mettmann-Sport (So., 17 Uhr, Großenbaumer Allee): Im Duell der Tabellennachbarn will der ETuS Wedau seinen Heimvorteil nutzen. Die Niederlage im Derby beim TVA am vergangenen Wochenende haben Dirk Bauerfeld und sein Team längst abgehakt. „Wir gucken nur nach vorne“, betont Bauerfeld, der nach zwei Niederlagen in Folge natürlich gerne zurück in die Erfolgsspur finden möchte. Leicht dürfte dieses Unterfangen jedoch nicht werden. „Mettmann macht 60 Minuten Tempo. Wenn man da nicht von Anfang an aufpasst, liegt man schnell mit sechs Toren hinten und dann wird es schwer“, warnt der ETuS-Coach. Dass jetzt auch noch die fast schon obligatorische Erkältungswelle über die Wedauer hereingebrochen ist, macht die Sache nicht einfacher. Denise Wussow und Annika Roth liegen flach. Wenn alle Stricke reißen, könnte Lisa Szymanowicz einspringen. Bauerfeld: „Wir lassen uns überraschen. Manchmal geht es mit der Genesung ja schneller, als man denkt.“

Friedhelm Thelen und Sandra Goldmann

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