Die Zebras stecken mitten im Rotlichtviertel
19.02.2012 | 20:26 Uhr 2012-02-19T20:26:00+0100
Duisburg. Zwölf Runden vor dem Saisonschluss plagen den MSV Duisburg in der 2. Fußball-Bundesliga reichlich Sorgen. Nach dem 0:1 gegen den FC St. Pauli, der dritten Punktspielpleite im Jahr 2012, beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch zwei magere Punkte.
„Wir müssen nur auf die Tabelle schauen, dann wissen wir, wie bedrohlich die Situation ist. Das ist uns bewusst“, hat Linksfuß Kevin Wolze die alarmierenden Zahlen im Blick. Zwar zeigte der MSV Duisburg im Vergleich zum Samthandschuh-Gekicke bei Hansa Rostock (2:4) mehr Aggressivität und Dynamik, aber die erschreckende Harmlosigkeit im Torabschluss bleibt ein ständiger Begleiter der Meidericher.
MSV-Team nicht für den Abstiegskampf erprobt
Mittlerweile stellt sich die Frage, ob der MSV mit diesem zusammengestellten Kader, der eigentlich darauf ausgerichtet war, in der Spitzengruppe mitzumischen, überhaupt Abstiegskampf drauf hat. „Ja, wir können das“, sagt Trainer Oliver Reck. Der 46-Jährige muss mit einem Kader arbeiten, der von Vorgänger Milan Sasic und in Teilbereichen von Ex-Manager Bruno Hübner gebastelt wurde. Reck glaubt weiter an das Team, das nicht nur am Mangel an Kreativspielern leidet, sondern auch arm an Typen ist. Goran Sukalo fehlte grippebedingt gegen St. Pauli – schon waren die Zebras einer wichtigen Kopfball- und Führungswaffe beraubt.
„Natürlich hat uns Goran gefehlt, aber es ging nun mal nicht anders. Im Moment ist es schwierig. Gerade dann muss man Mut zeigen und sich stellen. Ich sage: Wir haben die Klasse, uns zu befreien. Meine Spieler haben Signale gesendet. Jeder wollte gegen St. Pauli, das habe ich deutlich gesehen“, filtert Reck das aus seiner Sicht Positive heraus.
Junge Spieler des MSV Duisburg gehören zu den Besseren der Mannschaft
Dass gerade die ganz jungen Spieler wie Andre Hoffmann (18) und Zvonko Pamic (21) als Doppelsechs im Mittelfeld zu den auffälligsten Kräften zählten und trotz vieler Fehlerketten immer wieder versuchten, die Truppe anzuschieben, spricht Bände. „Je mehr wir unten drin stehen, desto größer ist der Druck“, sagt Kevin Wolze und schiebt nach: „Gegen Dresden ist ein Sieg fast schon Pflicht.
In einer zerfahrenen Begegnung erzielte der FC St. Pauli beim MSV Duisburg das Tor des Tages. Nur Felix Wiedwald und Andre Hoffmann erwischten einen Tag in "Normalform". Vor allem Daniel Brosinski, Valeri Domovchiyski und Emil Jula waren Totalausfälle.
Daniel Brosinski hält von der Idee, die hängenden Köpfe mit Ablenkungsmaßnahmen frei zu bekommen, wenig: „Ich weiß nicht, ob gemeinsames Saufen oder ein Bowlingabend jetzt etwas bringt. Wir unternehmen ohnehin schon viel zusammen. Daran liegt es nicht. Wir müssen enger zusammenrücken und punkten.“
Der Abstand zum Tabellenletzten Hansa Rostock fällt mit vier Zählern alles andere als komfortabel aus. Die Zebras stecken mitten drin im Rotlichtviertel.
12:10
Den Verein niederzumachen ist das absolut Sinnloseste in dieser Situation. Wir wollen doch Kontinuität. Dann muss man auch mal geduldig sein, wenn die Ergebnisse nicht passen. Wir steigen nicht ab!
12:47
2 mangelhaft gegen Frankfurt, jetzt 3 mangelhaft gene St.Pauli., dann kann es ja nur noch "besser" werden!
Lass die Truppe in die fünfte Liga absteigen.Ein Neuanfang wärde sicherlich von Nöten für die "dritte Kraft"! So hat es doch einmal geheissen.Naja,was interessiert mich das Geschwätz von gestern!
11:32
Nana datt muss ja wohl nicht sein das man aller Welt erzählt, das man im Rotlichtviertel saufen geht.Herr Brosinski.Dann doch lieber ab zum Holzhändler einkaufen und schöne Fussballtore selbst basteln damit ihr mal wieder wisst wo der Ball rein gehört und dem Trainer mal richtig zuhören.
Der Olli sagt, liebe Spieler das Spiel heisst Fussball.
Der JULA sagt zum Trainer: Trainer, ich treff das Tor nicht!
Der Trainer sagt zum Stürmer: EMIL, Du triffst den Ball nicht!
Nee? Nee! - Dat muß aber unter uns bleiben!
Dann sagt der Trainer: Dat is ein Ball
und der Valeri Domovchiyski sagt: Kann ich den nochmal sehen? - und der Trainer sagt:
Als erstes anlaufen, Augen schließen, Hymne summen, abziehen und dann?
Rollt er ins Netz, ist alles in Ordnung! Rollt er daneben, wird es so schnell keine neue Chance geben.
Der Trainer sagt zur Mannschaft, sollte es weiter nicht passen , müssen wir die Klasse verlassen und alle Fans werden uns dafür hassen.
11:12
in Dresden ist kein Dreier Pflicht! Aber der Versuch schon!!! Hätte in den drei Spielen nach der Winterpause die Einstellung gestimmt, wäre der Anhang sicher auch mit nem Punkt zufrieden gewesen. So sieht´s auch beim Spiel in Dresden aus. Würde mich aber gerne auch mal POSITIV überraschen lassen!
Und zur Aufstellung so viel: Gut, daß Oli den faulen Gjasula auf der Bank hat schmoren lassen. Vllt. merkt er ja doch langsam auf wen er sich, außerhalb von Hallenturnieren, verlassen kann! Auch der bulgarische Chancentod hat mal ne schöpferische Pause verdient. Laß den Baki und/oder den quirligen Jevtic in Dresden mal ran, denn da ist schnelles Kontern und umschalten gefragt.
Ansonsten noch ne verletzungsfreie Trainingswoche und mehr Glück als bei der letzten Ostreise!!!
10:38
Also ich weis nicht welches Spiel die alle gesehen den mehr Aggressivität und Dynamik habe ich auch nicht gesehen nur die letzten 5 minuten vielleicht ansonsten war es angsthasenfussi und Trikotspatzieren tragen ...hahah
also nehmt mal bitte die getäuschte Vereinsbrille ab , das war in allen Spielen unterste Schublade .
Tja ich gleibe dabei Sasic konnte den Kader keine einheit bilden den er selber zusammengebaut hat auch Reck schafft es nicht da muss man ein Zauberer sein .
Mal sehen was die gegen Dresden machen , gehe schaue es mir gemütlich an den als Fan bist eh der Arme der mitleidet ..